13:7-Sieg – jetzt sechs Wochen Pause

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Mit einem niemals gefährdeten 13:7 (6:2, 4:2, 3:3)-Sieg in Kollnau haben sich die Uedesheim Chiefs in die sechswöchige Sommerpause in der Skaterhockey-Bundesliga verabschiedet. Die Frage, ob man die Ausfälle von Marc Höveler, Benni Aumann und Sebastian Muhs durch einige Umstellungen in den Reihen kompensieren könne, beantwortete sich im ersten Drittel schnell von selbst. Mit Olli Derigs zwischen den Pfosten waren die drei Reihen der Chiefs den Hausherren deutlich überlegen und Wolly Schreiber konnte seine Mannen gleich im ersten Wechsel nach nur 33 Sekunden in Führung schießen (1:0 / 1. Minute).

Anfangs hielten die Hot Chilis noch ordentlich mit und kamen durch Kevin Robert zum schnellen Ausgleich (1:1 / 4.). Auf Zuspiel von Christoph Clemens besorgte Sebastian Klerings dann nicht nur das 2:1 (5.), sondern nach dem erneuten Ausgleich durch Christian Mischta (2:2 / 7.) auch gleich das 3:2 (9.). Von nun an sollten die Chiefs die Führung nicht mehr aus der Hand geben. Im Gegenteil, bis zum Ende des ersten Drittels wurde die Führung durch Treffer von Paddy Komor (10.), Malte Bergstermann (14.) und erneut Klerings (17.) auf 6:2 ausgebaut.

„Spätestens danach hatten wir die Sache fest im Griff“, bilanzierte Chiefs-Coach Peter Schrills nach dem Spiel. Im zweiten Spielabschnitt ging das muntere Toreschießen dann weiter. Frank Kozlovsky verkürzte für die Hausherren auf 6:3 (24.), doch prompt antwortete Klerings mit seinem vierten Treffer (7:3 / 27.). Sebastian Leverenz legte das 8:3 nach (31.), es folgte das 8:4 durch Thomas Rutkowski (32.). Ein Doppelpack von Clemens (9:4 / 39.; 10:4 / 40.) sorgte für eine beruhigende 10:4-Führung nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel ließen es die Chiefs dann im Gefühl des sicheren Sieges etwas ruhiger angehen. Bergstermann erzielte das 11:4 (43.), doch nur sechs Sekunden später traf Robert zum 11:5. (43.). Klerings krönte im Anschluss seine tolle Leistung, traf zum fünften Mal in diesem Spiel und erzielte das 12:5 (53.). Robert verkürzte auf 12:6 (58.), und in den letzten 40 Sekunden der Partie waren dann beide Teams noch mal erfolgreich: Komor traf zunächst zum 13:6 (60.), neun Sekunden vor der Schlusssirene setzte Gabriel Bianchi mit dem 13:7 (60.) den Schlussstrich unter eine sehr faire Partie.

„Am Ende waren mir sieben Gegentore zu viel“, kommentierte Schrills nach dem Spiel die etwas lasche Defensivhaltung, besonders gegen Ende des Spiels. „Aber insgesamt können wir zufrieden sein. Trotz der schwierigen Umstände haben wir die Partie 60 Minuten lang kontrolliert und waren die deutlich bessere Mannschaft.“ Mit Sebastian Pigache kam in den Reihen der Chiefs zudem ein weiterer Neuzugang zu seinem ersten Spiel und bot eine ansprechende Leistung.

Durch den nun vierten Sieg in Folge rücken die Chiefs auf den zweiten Tabellenplatz vor, müssen aber noch die Konkurrenz aus Augsburg und Schwabmünchen fürchten, die zwei bzw. sogar noch vier Spiele in den Hinterhand haben, um wieder an Uedesheim vorbei zu ziehen.

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