Zwischen Inlinehockey-Bundesliga und Skaterhockey-Regionalliga

Skaterhockey-Auftaktsieg der PatriotsSkaterhockey-Auftaktsieg der Patriots
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Für die Rhein Main Patriots geht es in dieser Saison auf und ab – selbst wenn die Leistungen konstant bleiben. Nach ihrem Einstieg ins Skaterhockey sind die Assenheimer zunächst nur Regionalliga-, also Drittligist. Im Inlinehockey bleibt das Team freilich Bundesligist. Und die neue Spielzeit, die elfte insgesamt, beginnt in der IHD-Inlinehockey-Bundesliga an diesem Wochenende. Am Freitag spielen die Patriots um 20.15 Uhr zu Hause gegen die Pinguina Baunatal, ehe sie am Samstag um 16 Uhr in der Skaterhockey-Regionalliga bei den Abstatt Vipers antreten.

Die Ausgangslage in der 1. IHD-Liga ist undurchsichtig. Sind die Patriots zwar amtierender Meister ist man sich bei den Vereinsverantwortlichen aber sicher, dass die Favoritenrolle anderen Teams zuzuordnen ist. Der veränderte Spielmodus ist dabei das Hauptauschlaggebende. Mit ihren Eishockeyspielern aus der DEL oder der 2. Bundesliga werden den Düsseldorfer EG Rhein Rollers und den Kaufungen Sharks die besten Chancen auf den Titel eingeräumt. „Natürlich wollen wir unseren Titel verteidigen, durch die Doppelbelastung Inline- und Skaterhockey ist das aber nicht so einfach. Zumal unser Hauptaugenmerk auf dem Aufstieg in die 2. Skaterhockey-Bundesliga liegt“, lautet die Aussage des Patriots-Vorstandes vor dem Saisonstart. Aber auch die Inlinehockey-Bundesliga verspricht spannende Spiele. Mit Kaufungen, Düsseldorf oder auch den Derbys gegen Bad Nauheim und Wölfersheim hofft man auf einen Zuschaueranstieg bei den Heimspielen der Niddataler. Aus sportlicher Sicht sind aber auch der kommende Gegner Baunatal und der Vizemeister Mannheim nicht zu unterschätzen. Gerade gegen den Erstgenannten tat man sich in der Vergangenheit auf heimischem Platz des Öfteren sehr schwer.

„Baunatal ist für uns schon immer ein sehr unangenehmer Gegner gewesen, gegen den man immer konzentriert und vollem Einsatz zu Werke gehen muss. Das wird aller Voraussicht auch diesmal der Fall sein müssen, um die Nordhessen zu schlagen“, sagt Kapitän Christian Unger über den ersten Inlinehockey-Bundesliga-Gegner der Saison. Wichtige Regeländerungen sind zum einen die Tatsache, dass sich die ersten drei Teams für den europäischen Wettbewerb qualifizieren. Der Meister für den Champions Cup, in dem die Patriots als aktueller Meister die Farben der IHD 2009 vertreten werden, und Platz zwei und drei beim Confederations Cup. Der Pokalsieger 2009 wird sich diesmal nicht für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren. Dazu kommt noch, dass es in dieser Saison keine Play-offs geben wird. Somit ist es doppelt wichtig, von Beginn an in seinen Spielen zu Punkten, um an den Entscheidungen bis zum Schluss mitzuspielen. Ein Vorteil könnten dabei die zahlreichen Spiele sein, die man in der Skaterhockey-Regionalliga in diesem Jahr bereits bestritten hat. Bleibt also abzuwarten, ob die Doppelbelastung ein Vor- oder Nachteil über die Saison gesehen sein wird.

Nur 18 Stunden später reisen die Spieler um Spielertrainer Jan Sturatschek dann in der Skaterhockey-Regionalliga Südwest zum Vorjahres-Vizemeister dieser Staffel, den Abstatt Vipers. Ein voller Kalender also für die Patriots. Nach den drei Siegen der letzten beiden Wochen in Folge möchte man natürlich mit einem Sieg einen weiteren wichtigen Schritt in Sachen Aufstieg machen. Allerdings weiß man auch über diesen Gegner relativ wenig, ist es erneut das erste Aufeinandertreffen beider Vereine.