Vipers-Teamgeist siegt über Assenheim

Sieg gegen Celle – Niederlage gegen AssenheimSieg gegen Celle – Niederlage gegen Assenheim
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In einer bis zum Schluss spannenden Partie siegen die Rolling Vipers Braunschweig in der IHD-Bundesliga gegen die Assenheim Patriots mit 9:8. Nach den drei bisherigen enttäuschend verlaufenden Auswärtsniederlagen nutzten die Vipers ihr erstes Heimspiel als Befreiungsschlag und gewannen gegen den bisher ungeschlagenen Favoriten aus Assenheim nach bravouröser kämpferischer Leistung. Zum Matchwinner wurde dabei Maximilian Korkus. Denn als Torhüter Alex Ansmann sechs Minuten vor Schluss verletzungsbedingt beim Spielstand von 8:7 aufgeben musste und kein anderer Torhüter zur Verfügung stand, war Feldspieler Korkus bereit, sich zwischen die Pfosten zu stellen. In der Folge konnte er durch starke Paraden den Sieg der Vipers festhalten.

Zuvor sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften versuchten, aus einer stabilen Abwehr zum Erfolg zu kommen. Bis zur Halbzeit konnte sich keines der Teams entscheidend absetzten und so stand es nach 30 Minuten 5:5. Besonders bitter für die Vipers war es, Kapitän Stefan Bilstein schon nach 13 Minuten durch eine unnötige Matchstrafe verloren zu haben. Doch das schon vor dem Spiel durch kurzfristige Absagen dezimierte Team der Vipers zeigte Moral. So spielte man konzentriert und hielt die Fehlerquote gering. Auch nach dem 5:7-Rückstand gaben sich die Braunschweiger nicht auf. U18-Spieler Nils Blankschyn gelang der wichtige Anschluss zum 6:7, und Till Kappel ließ sich nicht aufhalten und markierte den Ausgleich. Als Spielertrainer Mario Breneizeris den umjubelten Treffer zur 8:7-Führung schoss, schien der Vipers-Sieg möglich. Die Verletzung von Torhüter Ansmann ließ die Zuschauer noch einmal zittern, denn Assenheim konnte kurz vor Schluss ausgleichen. Doch nach schönen Zuspiel von Alexander Deibert erzielte Sebastian Lehmann 30 Sekunden vor dem Ende den 9:8-Siegtreffer zum 9:8. Die Tore für die Vipers erzielten Sebastian Lehmann (3), Mario Breneizeris, Till Kappel (je 2), Dennis Lütjen und Nils Blankschyn.