Vipers stehen im DIHL-Finale

Landsberger Vipers kämpfen um MeisterschaftLandsberger Vipers kämpfen um Meisterschaft
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Die TSV Landsberg Vipers haben das Finalturnier der Deutschen Inlinehockey-Liga (DIHL) am Sonntag, 15. Juli, in Germering erreicht. Im Halbfinale besiegte der TSV den ERC Sonthofen mit 12:8. Die Vipers gingen gewarnt in die Partie – schließlich setzte es gegen Sonthofen die bislang einzige Saisonniederlage. Max Schmidle, Daniel Nörenberg und Thomas Holzmann brachten Landesberg bis zur vierten Minute mit 3:0 in Führung. Doch bis zur sechsten Minute kamen die Hausherren durch zwei Treffer von Dennis Endras auf 2:3 heran. Thomas Holzmann antwortete auf Vorlage von Sturmpartner Max Schmidle und markierte in der letzten Spielsekunde den 4:2-Pausenstand. Den Viertelanfang verschliefen die Vipers und somit konnten die Allgäuer durch ein schnelles Break wieder aufschließen. Wenige Minuten später spielte die TSV-Truppe wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Andi Widmann bugsierte ein Zuspiel von Max Schmidle zum 5:3 ins Gehäuse der Gastgeber. Doch der ERC wurde stärker und schaffte mit zwei Treffern in Folge den 5:5-Ausgleich. Mit 6:6 (Torschütze Daniel Nörenberg auf Zuspiel von Michael Bauer) verabschiedeten sich beide Teams in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel eröffneten die Sonthofener abermals den Torreigen. Mit dem 7:6 lagen die Hausherren erstmals vorn. Jedoch währte die Freude der Allgäuer nur kurz, denn eine schnelle Kombination von Thomas Glasow, Markus Vaitl und Max Schmidle als Vollstrecker, brachte die Landsberg Vipers nur 40 Sekunden später wieder auf Kurs. Bevor Andi Widmann in der 32. Minute die erneute TSV-Führung herausschoss. Patrick Oberdörfer und Thomas Holzmann bereiteten den Überzahltreffer mustergültig vor. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Erst das 9:7 durch Max Schmidle, vorbereitet durch ein Solo von Florian Ketemer zum Schluss des dritten Viertels stellten die Weichen langsam auf Sieg.

Zwar begann der letzte Spielabschnitt wieder mit einem Treffer der Hausherren, doch die Vipers erhöhten darauf hin die Schlagzahl und bauten immer mehr Druck in der Offensive auf. Die Folge waren sehenswerte Kombinationen, und mehrere Großchancen, die ein ums andere Mal vom starken Allgäuer Torhüter vereitelt wurden. In der 40. Minute konnte dann Daniel Nörenberg auf ein exaktes Zuspiel von Michael Hess das 10:8 herstellen. Jetzt ließen die Vipers nichts mehr anbrennen und kontrollierten durch konzentrierte Abwehrarbeit das Geschehen. Die Folge waren das 11:8 durch Thomas Holzmann, mustergültig vorbereitet von Patrick Oberdörfer. Der Vipers-Verteidiger war es dann auch, der zwei Minuten später in Eigenregie den 12:8-Schlusspunkt setzte.