Tobias Abstreiter: „Wir wollen sehr weit kommen!“

Schweden ist neuer Inlinehockey-WeltmeisterSchweden ist neuer Inlinehockey-Weltmeister
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der Trainingsauftakt in der Passauer Eis-Arena zur IIHF-Inlinehockey-WM, die von Holiday Jack gesponsert wird, war weit mehr als ein lockeres Schaulaufen. Die Favoriten aus den USA und Deutschland ließen keinen Zweifel aufkommen, sie haben sich für die WM in Niederbayern viel vorgenommen. Titelverteidiger USA hatte gleich nach der Ankunft in Passau eine Trainingszeit in der Eis-Arena gebucht, auch das DEB-Team nutzte am Abend die Gelegenheit, sich auf das Umfeld einzustellen.

Dabei fühlten sich die deutschen Nationalspieler sichtlich wohl: „Es hat keinen Eklat gegeben“, lacht Team-Manager Tobias Abstreiter (117 Länderspiele). Obwohl das DEB-Team locker wirkt, man merkt: Die Jungs haben sich jede Menge vorgenommen. Das bestätigt auch Abstreiter, ohne sich konkret festlegen zu wollen. „Wir haben heuer ein gutes Team, fast ausschließlich Spieler aus der DEL. Aber wir wissen natürlich nicht, wie unsere Gegner aufgestellt sind.“ Trotzdem dürfen die Fans der deutschen Nationalmannschaft bei den Titelkämpfen im eigenen Land einiges zutrauen. Die Passauer Spieler im Dress der Nationalmannschaft Alex Gantschnig, Andi Toth und Fabian Hadamik hinterließen im Training einen guten Eindruck. Bundestrainer Schorsch Holzmann wird ihnen beim Testspiel gegen Namibia (Mittwoch, 19:30 Uhr) Gelegenheit geben, sich auszuzeichnen und wird vielleicht noch ein spätes WM-Ticket ausstellen.