Streethockey-WM: Bronze für Deutschland im B-Pool

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Die deutsche Streethockey-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Ratingen die Bronzemedaille im B-Pool gewonnen. Am Samstagmittag schlug die von Christian Bucheli und Marc Thumm betreute Auswahl den Erzrivalen Österreich in der Verlängerung mit 5:4 (0:1, 3:2, 1:1, 1:0). Schütze des umjubelten Siegtreffers war der Weilheimer Christian Kratzmeir, der mit seinem fulminanten Schlagschuss nach 1:37 Minuten für den plötzlichen Tod von Team Austria sorgte. Gleichzeitig revanchierte sich die deutsche Mannschaft für die im Eröffnungsspiel erlittene 4:6-Niederlage gegen die Nachbarrepublik.

Nach einem von deutscher Seite aus gesehenen völlig verschlafenen ersten Drittel steigerten sich die WM-Gastgeber ab dem zweiten Abschnitt enorm, drehten durch Treffer von Peter Berger (17.), Stephan Schmidt (20.) und Christian Augst (22.) die Partie auf 3:1. Doch dumme Strafzeiten und einige Unkonzentriertheiten ermöglichten den Österreichern noch vor der zweiten Pause den Ausgleich. Kurz nach Wiederbeginn war es erneut Augst, der im Powerplay die Deutschen mit 4:3 brachte. In der Folgezeit verteidigten sie geschickt den hauchdünnen Vorsprung. Als schon niemand mehr damit rechnete, fiel 62 Sekunden vor dem Ende doch noch der Ausgleich für Österreich. Aber dann kam Kratzmeirs Geschoss und sorgte für einen versöhnlichen WM-Abschluss.

Der Siegtorschütze Christian Kratzmeir nach der Spiel: „Wie schon im ersten Spiel gegen Österreich waren wird die aktivere Mannschaft. Erneut spielten wir uns super Chancen heraus, doch die Torausbeute war erneut nicht optimal. Wir wollten uns nicht die Blöße geben, zweimal gegen den alten Rivalen zu verlieren, doch zum Schluss der regulären Spielzeit hatten wir Angst vor dem Gewinnen. Gott sei Dank wurden wir dann mit meinem Tor für die unzähligen Schussversuche doch noch belohnt.“

Unter dem Strich fällt die deutsche WM-Bilanz positiv aus. Zwar konnte das anvisierte Ziele (Aufstieg in den A-Pool) nicht erfüllt werden, doch mit drei Siegen aus sechs Spielen sowie einer ansprechenden spielerischen Leistung kann man im Großen und Ganzen zufrieden sein. Zudem war die gute Harmonie im Team auffällig. Zweifellos auch ein Verdienst der Nationaltrainer sowie des Teammanagers Martin Kirsch.

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