Sechster Titel für die Assenheim Patriots

Sechster Titel für die Assenheim PatriotsSechster Titel für die Assenheim Patriots
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Die Assenheim Patriots haben es geschafft. Durch das 7:4 (3:1, 0:1, 2:0, 2:2) im zweiten Play-off-Finale gegen den ISC Mannheim wurden die Niddataler Meister der IHD-Inlinehockey-Liga und holten damit den sechsten Titel ihrer Vereinsgeschichte.

Es ging gleich richtig los. Bereits nach 73 Sekunden erzielte Christian Trautmann das 1:0 für die Gäste aus Assenheim, aber es dauerte nur 30 Sekunden und die Daredevils erzielten durch den Ex-Assenheimer Maurice Lambrecht den Ausgleich. In der Folgezeit kontrollierten die Patriots zwar das Geschehen, konnten aber bis zur neunten Spielminute David Ralston im Tor der Daredevils nicht bezwingen. So war es wieder einmal Phillippe Boudreault vorbehalten, die Patriots in Führung zu schießen und nur eine Minute später war es der Kapitän der Patriots, der nach einem schönen Spielzug über Marcel Patejdl und Hannes Ressel den Puck im Mannheimer Tor zum 3:1 versenkte.

Im zweiten Viertel das gleiche Spiel. Die Mannschaft erarbeitete sich eine Vielzahl von Einschussmöglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am Goalie oder Pfosten. So gelang den Daredevils in der 25. Minute durch Marcus Semlow der Anschlusstreffer zum 3:2-Halbzeitstand. Eine deutliche Ansprache des Trainers und selbstkritische Äußerungen der Spieler sollten eine Besserung besorgen, doch im dritten Viertel standen in den ersten acht Minuten mit Ingo Schwarz und Ralston die Torleute im Mittelpunkt. So bedurfte es erst einer Überzahl und einem Gewaltschuss von Steffen Michel in den Winkel des Mannheimer Tores zur 4:2-Führung. Als Phillippe Boudreault in der 42. Minute auf Zuspiel von Stefan Jonsson und Marco Kluin mit seinem zweiten Treffer gar auf 5:2 erhöhte glaubten viele der Zuschauer die Entscheidung wäre gefallen. Und erst Recht, als Jan Sturatscheck in der ersten Minute des letzten Viertels das 6:2 für die Patriots erzielte. Aber mit seinen Treffern zwei und drei in der 48. und 55. Minute brachte Marcus Semlow seine Mannschaft noch mal zurück. Die Mannheimer versuchten noch einmal alles und hatten auch gleich nach dem Anschlusstreffer bei Überzahl noch einige Einschussmöglichkeiten. 30 Sekunden vor Ende der Begegnung nahmen sie den Goalie für einen Feldspieler vom Platz, aber Stefan Jonsson beendete mit einem Empty-Net-Goal mit seinem Treffer zum 7:4 die Mannheimer Träume. Damit hat sich Assenheim für den European Champions Cup in der Saison 2009 qualifiziert.