Pinguine müssen ins Viertelfinale

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Mit einem rabenschwarzen Wochenende verfehlte das DIHL-Team des ESV Pinguine Königsbrunn die direkte Halbfinalqualifikation. Zwei Niederlagen gegen die Germeringer Mannschaften, 6:7 (0:1, 2:3, 1:3, 3:0) bei den Young Rollers sowie 7:15 (0:3, 2:3, 3:5, 2:4) gegen die Rolling Wanderers, sorgten für ein Abrutschen auf den dritten Gruppenplatz. Damit steht bereits am kommenden Sonntag um 18 Uhr das Viertelfinalheimspiel gegen den TSV Landsberg Vipers an.

Mit nur neun Feldspielern konnte der ESV am Samstag die Fahrt zur Nachwuchsmannschaft Germerings antreten. Dazu fand man sehr schwer in die Partie und musste nach vier Minuten einem Rückstand hinterherlaufen, der nach nur neun Sekunden im zweiten Abschnitt auf 0:2 anwuchs. Die Antwort folgte zwar prompt, doch mit einem Doppelschlag sorgten die Young Rollers für Ernüchterung bei den Pinguinen. Das dritte Viertel begann mit einer Drangperiode der Königsbrunner, die durch Thomas Jörg und Torsten Fendt auf 3:4 verkürzten. Doch dann folgte ein verhängnisvoller Aussetzer der gesamten Mannschaft, die innerhalb von einer Minute gleich drei Gegentreffer kassierte und sich somit um den Lohn der Arbeit brachte. Zwar gelang im letzten Viertel eine erneute Aufholjagd, aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Mit dem Druck, gegen den Deutschen Meister gewinnen zu müssen, um die Halbfinalqualifikation noch direkt zu schaffen, ging man in das zweite Spiel des Wochenendes. Ohne Steffen Tölzer und Stefan Ortolf, die beide wie auch am Samstag im Urlaub weilten, aber dennoch mit drei kompletten Reihen konnten die Pinguine personell fast aus dem Vollen schöpfen. Allerdings änderte dies aber wenig an der Überlegenheit der Rolling Wanderers, die bereits im ersten Viertel für klare Verhältnisse sorgten. Wie im Hinspiel trafen die Pinguine vorne nicht und hinten zeigten die Gäste dem ESV die eigenen Schwächen gnadenlos auf. Erst beim 0:5 gelang Thomas Jörg der erste Königsbrunner Treffer. Nach der Pause war das Spiel zeitweilig ausgeglichen, doch dann verloren die Pinguine, wie tags zuvor, für wenige Minuten den Faden und kassierten fünf Treffer innerhalb von vier Minuten. Die folgende Auszeit zeigte Wirkung, denn der ESV besann sich endlich, wenn auch nur für eine kurze Zeit auf sein Spiel und arbeitete sich von 2:11 auf 6:11 heran. Germering antwortete allerdings souverän und sorgte mit weiteren Treffern für die höchste DIHL-Niederlage seit Jahren.

Young Rollers Germering – Pinguine 7:6. ESV-Tore: Fendt, Oblinger (je 2), Jörg, Römer.

Pinguine – Rolling Wanderers Germering 7:15. ESV-Tore: Jörg (2), Thönelt, Oblinger, Fendt, Weigant, Buzas.

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