Patriots überrollen Pinguine und Vipers

Skaterhockey-Auftaktsieg der PatriotsSkaterhockey-Auftaktsieg der Patriots
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Am vergangenen Wochenende stand für die Rhein Main Patriots erneut ein Doppelwochenende auf dem Programm. Dieses sollte allerdings ein besonderes werden. Spielte man am Freitag in der IHD-Inlinehockey-Bundesliga gegen die Pnguine Baunatal noch zu Hause mit dem Puck, mussten die Patriots am Samstag in Abstatt in der Skaterhockey-Regionalliga mit dem Ball ran. Und diese Umstellung lief reibungslos. Dem 13:2 (3:0, 2:1, 4:0, 4:1) im Inlinehockeyspiel gegen Baunatal folgte ein 11:5 (6:1, 3:1, 2:3) gegen die Abstatt Vipers in der Skaterhockeypartie.

Das am Freitagabend in der Inlinehalle Patriots stattgefundenen Spiel zwischen den Rhein Main Patriots und den Baunatal Pinguine war zugleich das Auftaktspiel 2009 in die elfte Inlinehockey-Bundesliga-Saison. Mit viel Druck und Schnelligkeit konnten die Niddataler bereits früh die Weichen auf Sieg stellen. Schon in der dritten Spielminute war es Christian Unger, der einen platzierten Schuss im Tor der Pinguine unterbrachte. Baunatal, was sich von Beginn an auf Konterspiel fixierte konnte zu diesem Zeitpunkt des Spiels immer mal gefährlich vor dem Tor von Ingo Schwarz auftauchen, was sich aber im weiteren Verlauf immer seltener ergeben sollte. Grund dieser kleinen Druckperiode der Gäste, war eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Yannick Wehrheim, dessen Schläger ohne Absicht einen Baunataler verletzte. Dieser konnte allerdings sofort weiterspielen. Nach Ablauf seiner Zeitstrafe war es dann Yannick Wehrheim (10.), der mit seinem ersten Bundesligator die Patriots mit 2:0 in Führung brachte. Nur zwei Minuten später war es dann Marcel Patejdl, der auf 3:0 nach Pass von Unger und Forster erhöhte.

Im zweiten Abschnitt ein nahezu gleiches Bild. Schon nach 30 Sekunden war es erneut Yannick Wehrheim, der die Hausherren auf 4:0 nach vorne schoss. In der 32. Spielminute konnte sich dann Patric Pfannmüller, der das 5:0 markierte, in die Torschützenliste eintragen. Nationaltorwart Torben Grass sah bei diesem versteckten Schuss allerdings nicht gut aus. Kurz vor Ende dieses Spielabschnitts sollte dann eine Unachtsamkeit der Patriots für den ersten Treffer der Nordhessen sorgen. Lukas Balz war der Torschütze.

Im dritten Viertel waren es erneut die Patriots, die das Spiel fest im Griff hatten und Torben Grass im Gehäuse der Pinguine regelrecht bombardierten. Durch Tore von Forster, Ressel, Kluin und Pfannmüller erhöhten die Wetterauer auf 9:1. Im Schlussabschnitt spielte man das Spiel sicher runter und konnte zu dem die Führung noch auf 13:2 ausbauen. Tore schossen im letzten Viertel noch die Spieler Forster, Unger, Ressel und Wehrheim.

Nur einen Tag später ging es dann nach Abstatt. Puck mit Ball ausgetauscht ging es zum viertem Skaterhockeyspiel der Regionalliga-Saison 2009. Dem letztjährigen Vizemeister wurde aus Assenheimer Seite viel Respekt gegenüber gebracht. Erfreulicherweise aber genau in der richtigen Menge. Völlig ausgeschlafen und konzentriert ging man in dieses Spiel und so war es Marcel Patejdl bereits nach 80 Sekunden, der den Ball im Tor der Vipers zum ersten Mal unterbrachte. Nur zwei Minuten später erhöhte Patejdl auf 2:0. Es sollte im Minutentakt weiter gehen. In der fünften Spielminute war es dann Patric Pfannmüller und Florian Schneider, die die Führung auf 4:0 ausbauten. Auch das 5:0 und 6:0 sollte im ersten Drittel noch gelingen. Erneut Patric Pfannmüller und Edgar Brunn waren die Torschützen. Den gedachten sicheren Sieg in der Tasche spielte man nun etwas fahrlässiger und so kamen die Schwaben zu einigen Torchancen, woraus auch das 6:1 durch Kotter fallen sollte.

Das zweite Drittel, sollte jedoch keine Spannung mehr aufkommen lassen. In der 32. Minute konnte Marco Forster die Patriots auf 7:1 in Führung bringen, bevor Edgar Brunn gar auf 8:1 erhöhte. Doch auch die Hausherren gaben nie auf und kämpfen über die volle Distanz. Belohnt wurden sie in der 36. Durch einen Treffer zum 9:2. Doch Yannick Wehrheim stellte nur 2 Minuten später die Sieben-Tore-Abstand wieder her. Im Schlussdrittel ließen sich die Wetterauer etwas hängen, den sicheren Sieg in der Tasche, wurde man leichtfertig und bot dem Gegner Möglichkeiten. Bartl sollte eine zum zwischenzeitlichen 9:3 nutzen. Jedoch war die Überlegenheit zu deutlich, dass Abstatt noch gefährlich heran kommen konnte. Pfannmüller und Forster machten mit den Treffern 10 und 11 den Sack endgültig zu. Lediglich Ergebniskosmetik konnten die Vipers mit ihren zwei Treffern betreiben.