Patriots trotz guter Leistung im DIHL-Halbfinale gescheitert

Skaterhockey-Auftaktsieg der PatriotsSkaterhockey-Auftaktsieg der Patriots
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Die Assenheim Patriots sind im Halbfinalturnier Nord in Düsseldorfer aus dem Meisterschaftsrennen der Deutschen Inlinehockey-Liga (DIHL) ausgeschieden. Die Niddataler unterlagen beiden Düsseldorfer Mannschaften, zunächst den Rhein Rollers mit 2:5 (2:0, 0:0, 0:4, 0:1), dann dem späteren Turniersieger Gladiators mit 4:8 (0:2, 0:2, 2:0, 2:4).

Gegen die Düsseldorfer EG Rhein Rollers begann das Team von Trainer Steffen Michel konzentriert und erspielte sich zahlreiche gute Chancen. In der fünften Spielminute war es Sascha Mader, der eine Überzahlsituation nutze und die Gäste mit 1:0 in Führung brachte. In der achten Minute war es Stefan Jonsson, der auf Pass von Philippe Boudreault auf 2:0 erhöhte. In der Folgezeit stand die Abwehr der Hessen sicher und ließ den Rhein Rollers nur wenig Platz zum Kombinieren. In Abschnitt zwei ein ähnliches Bild lediglich Tore sollten nicht fallen. Mit einem Pfostenschuss hatte Patric Pfannmüller die größte Möglichkeit, die Patriots mit 3:0 in Führung zu bringen, doch der Halbzeitstand war weiterhin 2:0 für Assenheim.

Die Pause schien den Rhein Rollers besser bekommen zu sein, die schließlich das Spiel drehten und bis zur 40. Minute den 5:2-Endstand herstelten. „Schade, es war in diesem Spiel mehr drin, fünf Minuten Unkonzentriertheit brachen uns das Genick. Ansonsten kann ich mit der Leistung meines Teams sehr zufrieden sein“, so Michel.

In Spiel zwei trafen somit Topfavorit Düsseldorfer IHV Gladiators und die Assenheim Patriots aufeinander. Man merkte in den ersten zwölf Spiels den Respekt der jungen und unerfahreneren Patriots-Spieler gegenüber den Profis aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Nach 150 Sekunden stand es bereits 0:2 durch Tore von Tobias Stolikowski und Marc Höveler. In der Folgezeit beschränkte sich das Team von Steffen Michel auf ihre Defensive und so konnte man dieses Ergebnis auch mit in die erste Pause nehmen. Im zweiten Abschnitt wurde man erneut eiskalt erwischt, und so war es Peter Boon, der in der 14. Minute das 3:0 für die Gladiators markierte. Das 4:0 durch Boris Blank war erneut eine Unachtsamkeit, die von den zahlreichen DEL-Spielern im Kader der Gladiators genutzt wurde. Jeder, der jetzt aber dachte, das Spiel sei gelaufen und die Niddataler würden sich mit der Niederlage abfinden, sollte eines besseren belehrt werden. In der Halbzeitpause fand man die richtigen Worte und so sollte sich das Team anders präsentieren, als noch in Hälfte eins. Die Patriots spielten munter mit und kamen so zu einigen Chancen. Das 1:4 durch Sascha Mader war der verdiente Lohn dieser Arbeit. Im weiteren Spielverlauf staunten die Gladiatoren nicht schlecht und hatten mehr zu tun, als ihnen recht war. Mit dem 2:4 durch Marcel Patejdl war die ungebrochene Moral der Mannschaft untermauert worden.

Auch im letzten Viertel konnten die Rheinländer keinen Gang zurück Schrauben. In der 39. Spielminute war es dann Alexander Engel, der den erlösenden Drei-Tore-Vorsprung für die Hausherren wieder herstellte. Doch nur 60 Sekunden später war es Philippe Boudreault, der Assenheim mit seinem Tor zum 3:5 wieder hoffen ließ. Von da am merkte man jedoch, das die Kraft der Patriot-Spieler, die bereits 90 Minuten Hockey in den Knochen hatten, dem Ende zu ging und sie den Gladiators, die frisch in dieses Spiel gingen, nicht mehr die erforderliche Konzentration entgegen bringen konnten. Die Tore der Gladiators durch Boris Blank und Peter Boon waren die Folge. Ein weiteres Tor der Düsseldorfer durch Udo Schmid war somit der achte Treffer für Düsseldorf. Ergebniskosmetik betreibt noch Stefan Jonsson, der den 4:8 Schlusspunkt für die Patriots setzte.

Allerdings legten sowohl Assenheim als auch die DEG Rhein Rollers Protest gegen die Wertung ein, da die Gladiators nicht spielberechtigte Spieler aus der zweiten Mannschaft eingesetzt haben sollen.

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