Patriots scheiden im Halbfinale aus

Skaterhockey-Auftaktsieg der PatriotsSkaterhockey-Auftaktsieg der Patriots
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Für die Assenheim Patriots ist die Saison in der IHD-Inlinehockey-Bundesliga beendet. Die Wetterauer unterlagen den Kaufungen Sharks im Play-off-Halbfinale mit 3:8 (1:1, 1:1, 0:4, 1:2) und 3:5 (1:1, 1:1, 1:2, 0:1). Im Pokal geht es für die Assenheimer allerdings noch weiter.

„Wir haben gut gespielt und können erhobenem Hauptes nach Hause fahren“, sagte Teamchef Steffen Michel nach Spielende in der Kasseler Eissporthalle am Sonntag. Die Spiele waren sehr eng. Jeweils zur Halbzeit stand es 2:2 unentschieden. Dennoch merkte man die größere Erfahrung und Cleverness der Nordhessen. In Spiel eins der Serie in Assenheim musste das Team von Teamchef Michel auf Stef Jonsson und Jan Erik Bannenberg verzichten, auch merkte man die Verletzungen von Trautmann und Pfannmüller deutlich. Die Niddataler spielten konzentriert und konnten eine 1:0-Führung der Gäste in Überzahl recht schnell durch Unger egalisieren. In Abschnitt zwei ein ähnliches Bild. Marc Drebes brachte Assenheim in Führung, die aber postwendend von Kaufungen ausgeglichen wurde. Das schnelle und genaue Spiel der Sharks sollte dann den Patriots zum Verhängnis werden, zu viele Strafzeiten sorgten für eine Vorentscheidung. Mit vier Toren in Viertel drei, bei keinem der Patriots machten sich die alten Probleme wieder deutlich. So ging es mit 2:6 in das letzte Viertel an diesem Tag. Das 3:6 brachte noch einmal Hoffnung, doch Kaufungen setzte sich letztlich durch. Zudem kassiert Jan Sturatschek fünf Minuten vor dem Ende eine Matchstrafe.

In Spiel zwei gingen die Sharks erneut mit 1:0 in Führungm, doch Pfannmüller glich bereits drei Minuten später aus. In Abschnitt zwei war es dann Tobias Schwab, der durch einen Penalty die Hausherren mit 2:1 in Führung brachte. Doch erneut schlugen die Patriots zurück und so war es Stef Jonsson, der das 2:2 erzielte. Hannes Ressel markierte im dritten Viertel gar die 3:2-Führung der Patriots. Doch konnten die Sharks eine angezeigte Strafzeit der Patriots nutzen und den Ausgleich markieren. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels die spielentscheidende Situation: Eine Strafzeit nutzen die Sharks durch ein perfektes Passspiel von Klinge, Heinrich und Schwab zum 4:3-Führungstreffer. Im Schlussabschnitt versuchten die Patriots noch einmal alles, doch mussten die Südhessen nach dem Fehlen von Bannenberg und Sturatschek noch auf Michel (verletzte sich an der Leiste) und Pak (Fußprellung) in den letzten 15 Minuten verzichten. Eine Minute vor Schluss nahm man den Torwart für einen weiteren Feldspieler heraus, doch das nutze Kaufungen zum alles entscheidenden 5:3 - 30 Sekunden vor Ende der Partie.