Krimi an der Brehmstraße

Die Sorgen der Gladiators - nur Ratingen bleibt als GegnerDie Sorgen der Gladiators - nur Ratingen bleibt als Gegner
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Am Samstagabend stand das erste Finale der Deutschen Inlinehockey-Liga zwischen den Düsseldorfer IHV Gladiators und den Rolling Wanderers Germering an. Auch wie im Vorjahr das Finale zwischen beiden Teams war dieses Spiel jederzeit spannend und auf hohem Niveau. Am Ende setzten sich die Wanderers knapp mit 7:6 durch.

Die Gladiators erwischten den besseren Start und gingen in Überzahl bereits in der zweiten Spielminute durch Tobias Stolikowski in Führung. Doch Germering glich zur ersten Viertelpause noch aus. Von nun an spielten die Gladiators weiter nach vorne und die Wanderers nutzen immer wieder die kleinen Fehler der Gladiators zu guten Kontermöglichkeiten. Dies brachte in der 16. Minute die Führung durch Sebastian Stürzer. Die Gladiators gaben nicht auf und glichen kurze Zeit später wieder aus, konnten sich aber wie im ganzen Spielverlauf auf ihren Torhüter Markus Reinhardt verlassen, der sie immer wieder vor einem erneuten Rückstand rettete. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Während die Wanderers ihre Konterchancen konsequenter nutzten, hatten die Gladiators immer wieder Pech im Abschluss und verloren häufiger den Puck an ihren Gegenspieler, weil man sich auf Einzelaktionen beschränkte, anstatt den besser postierten Mitspieler zu suchen. Auch die erneute Führung der Gladiators in der 27. Minute wurde verspielt. Der dreimalige Torschütze wurde wie im Vorjahr erneut zum Albtraum der Gladiators. Die Entscheidung fiel zweieinhalb Minuten vor Schluss als Alexander Leinsle die Gäste zum Sieg schoss. In einem relativ fairen Spiel gab es eine Szene, die für Gesprächsstoff sorgte. So soll der Puck beim Treffer von Daniel Menge zum Ausgleich von 4:4 nach Ansicht einiger Beteiligter nicht über der Linie gewesen sein. Dies war aber sicherlich nicht der ausschlagebene Punkt, dass die Gladiators das Spiel nicht für sich entscheiden konnten. Nun geht es am kommenden Samstag in Germering um den Meistertitel. Sollten die Gladiators mit zwei Toren unterschied das Spiel für sich entscheiden, wären Sie seit 2004 erstmals wieder Deutscher Inlinehockey-Meister.

Torschützen: Düsseldorf: Tobias Stolikowski, Henrik Hölscher, André Wilmshöfer, Udo Schmid, Jannik Woidtke, Peter Boon; Germering: Michael Wolf (3), David Jelinek, Sebastian Stürzer, Daniel Menge,

Alexander Leinsle. Strafen: Düsseldorf 8, Germering 6. Zuschauer: 105.

2. Finalspiel: Samstag, 12. Juli, 18:30 Uhr, Eishalle Polariom Germering.