ISC Mannheim steht im IHD-Finale

Mannheim heiß auf die PatriotsMannheim heiß auf die Patriots
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Keine Sensation, aber doch eine faustdicke Überraschung erlebten Mannheims Inlinehockeyspieler am vergangenen Wochenende. Nach dem Regenabbruch in Spiel eins am Freitag bei den Kaufungen Sharks stand es nach Reglement der IHD 1:0 in der Best-of-Three-Serie für den ISC Mannheim. Ein Sieg im heimischen Friedrichspark wäre also gleichbedeutend mit dem Finaleinzug in der IHD-Inlinehockey-Liga gewesen. Und dieser sollte tatsächlich gelingen.

Lange sahen Zuschauer, Offizielle und Beteiligte ein spannendes Spiel. Beide Teams kamen zu guten Torchancen, die aber oft von den starken Torhütern pariert wurden. Dementsprechend knapp waren auch die Pausenstände, lag Mannheim nach den ersten 15 Minuten noch mit 1:2 zurück, konnte man bis zur Halbzeit eine 3:2-Führung herausspielen. Noch ausgeglichener dann der dritte Spielabschnitt, sowohl die Gäste als auch der ISC kamen jeweils zu zwei Treffern.

Die Entscheidung sollte also im vierten und letzten Viertel fallen. Und wer dachte Mannheim würde den knappen Vorsprung über die Zeit bringen wollen, sah sich getäuscht, die Mannschaft mobilisierte nochmals alle Kräfte und drehte jetzt erst richtig auf. Bis zur elften Minute des letzten Abschnitts zog der ISC Mannheim auf 10:4 davon, die Entscheidung schien gefallen. Zwar kam der amtierende Deutsche Meister noch zu zwei Treffern, die die Siegesfreude aber nicht mehr schmälerten, der Finaleinzug war perfekt.

Der ISC Mannheim feiert damit auch seinen bisher größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte. Im Finale um die Meisterschaft wartet nun der Rekordmeister aus Assenheim. Die Patriots setzten sich im zweiten Halbfinale mühelos gegen die Düsseldorfer EG Rhein Rollers durch. Die Finaltermine stehen noch nicht fest.

Tore für Mannheim: Semlow (3), Wohlfart (2), Lambrecht, Steinke, Schäfer, Siel und Reutter.