Hoher Sieg, klare Niederlage

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Am Pfingstwochenende bestritt das Inlinehockey-Team des ESV Pinguine Königsbrunn gleich zwei Spiele in der DIHL. Mit einem lockeren 16:3 (3:1, 4:1, 6:0, 3:1)-Heimerfolg gegen die Rolling Bears Peißenberg im Rücken reiste man einen Tag später zum Meister Rolling Wanderers Germering und wurde dort mit 6:11 (0:4, 2:3, 0:3, 4:1) in die Schranken gewiesen.

Am Sonntagabend fand gegen teilweise völlig überforderte Gäste aus Peißenberg ein wahres Scheibenschießen statt. Den Reigen eröffnete Michael Polaczek bereits in der dritten Spielminute. Thomas Kalnik und Steffen Tölzer erhöhten noch im ersten Viertel. Das zweite Viertel begann mit dem ersten Treffer von Stefan Ortolf, der nach Spielende teaminterner Top-Scorer, mit fünf Toren und drei Vorlagen, war. Auch die weiteren Spieler ließen sich nicht lumpen und so kamen Patrick Weigant und Steffen Tölzer auf je sechs Punkte.

Dass dieses Ergebnis im Nachhinein allerdings keine allzu optimale Vorbereitung auf das Duell der beiden Großen des Südens darstellte, zeigte sich am Montagabend im Germeringer Polarium. Die Rolling Wanderers stellten, in einer seit langem nicht mehr derart einseitigen Partie, klar, daß der Weg zur Meisterschaft abermals nur über den Titelverteidiger führen wird. Innerhalb von sechs Minuten kam Germering zu vier Toren, da der ESV konsequent in die Konter der Gastgeber rannte. Diese wurden dabei perfekt koordiniert vom Gespann Michael Wolf und Florian Jung.

Im zweiten Viertel konnte Steffen Tölzer beim Stand von 0:6 den ersten Treffer der Pinguine erzielen. Auch Patrick Buzas traf noch vor der Pause, aber auch nur zum 2:7. Die zahlreichen Fans der Pinguine hofften nach der Pause auf ein Comeback, doch dies war an diesem Tage nicht zu bewirken. Germering blieb eiskalt vor dem Gehäuse des ESV. So musste auch Alexander Hopfenzitz, der nach der Pause den unglücklichen Thomas Ower abgelöst hatte, im dritten Viertel mehrfach hinter sich greifen.

Trotz des zehnten Gegentreffers und eines Acht-Tore-Rückstands bewiesen die Spieler der Pinguine Moral, denn im letzten Viertel schien man endlich ein Mittel gefunden zu haben und kam innerhalb von nicht einmal drei Minuten zu vier Treffern. Hilfestellung leistete dabei auch der Germeringer DEL-Profi Sasa Martinovic, der sich zu einem Faustschlag gegen Alexander Oblinger hinreißen ließ und folgerichtig zum Duschen geschickt wurde. Nach einem weiteren Gegentreffer war, trotz nun überlegenen Spiels, keine weitere Ergebniskorrektur mehr möglich.

Trotz der Niederlage stehen sowohl Germering als auch die Pinguine als Halbfinalteilnehmer fest. Der Gruppensieg wird erst beim Rückspiel in Königsbrunn am 21. Juni entschieden, da Germering nach vier Spielen auf zehn Punkte kommt, die Pinguine auf neun.

Pinguine – Peißenberg 16:3. Tore: Ortolf (5), Oblinger (3), Tölzer, Polaczek (je 2), Kalnik, Römer, Geiss, Weigant.

Germering – Pinguine 11:6. Tore: Buzas (2), Tölzer, Oblinger, Endras, Weigant.

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