Dresden ist bereit für die IIHF-Inlinehockey-WMVom 2. bis zum 8. Juni

Der Inlinehockey-Boden in Dresden ist verlegt. Am 2. Juni beginnt die WM. (Foto: Veranstalter)Der Inlinehockey-Boden in Dresden ist verlegt. Am 2. Juni beginnt die WM. (Foto: Veranstalter)
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Inzwischen haben die Veranstalter in Dresden gute Arbeit geleistet. Die Arena, in der sonst die Dresdner Eislöwen um Eishockey-Zweitliga-Punkte spielen, ist bereit für die Inlinehockey-Teams. Inzwischen wurde der spezielle Boden verlegt. Die Zuschauer in Sachsen dürften sich dabei nicht nur auf guten Sport freuen, sondern sich auch Hoffnungen auf deutsche Erfolge machen. Denn im vergangenen Jahr wurde die DEB-Auswahl in Ingolstadt zum ersten Mal Vizeweltmeister und musste sich erst im Finale Kanada geschlagen geben.

Nichts Neues ist, dass es im Inlinehockey zwei Weltmeisterschaften gibt. Seit 1996 veranstaltet der Eishockey-Weltverband (IIHF) dieses Turnier, 1995 legte aber auch der Rollsport-Weltverband (FIRS) los, sodass es zu dieser Doppelung kam. Einfach ausgedrückt ist es so, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) zwar die FIRS als „Governing Body“ für Inlinehockey anerkannt hat, die sportlich höherwertigeren Spiele aber bei der IIHF-WM zu finden sind. Die diesjährige FIRS-Inlinehockey-WM (an der von deutscher Seite dann die IHD-Nationalmannschaft des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes teilnimmt) findet vom 7. bis zum 21. Juli in Anaheim und Huntington Beach in Kalifornien statt.

Hier in Deutschland starten die Deutsche Inlinehockey-Liga (DIHL), die vom Deutschen Eishockey-Bund betrieben wird, und die IHD-Inlinehockey-Bundesliga des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes einen zweiten Versuch, einen gemeinsamen deutschen Meister zu ermitteln. Die DIHL bestreitet eine reguläre Vorrunde, während die IHD-Vereine zusätzlich zu ihrem Ligenspielbetrieb zwei Qualifikationsturniere für die gemeinsame Endrunde (am 25. Mai in Mannheim sowie am 29. Juni entweder in Baunatal oder in Düsseldorf) bestreiten, um ihre Teilnehmer zu ermitteln.

Bei der nun anstehenden IIHF-Inlinehockey-WM in Dresden spielen 16 Mannschaften in zwei Leistungsklassen gegeneinander. Die A-WM bilden Kanada, USA, Slowenien, Slowakei (Gruppe A), Deutschland, Finnland, Tschechien und Schweden (Gruppe B). In der B-WM treten Großbritannien, Kroatien, Australien, Bulgarien (Gruppe C), Ungarn, Österreich, Japan und Argentinien (Gruppe D) an. Deutschland hat bei der IIHF-Inlinehockey-WM neben der Silbermedaille im vergangen Jahr auch schon viermal Bronze (2002, 2007, 2008, 2009) gewonnen. Rekordweltmeister sind die USA und Schweden mit bislang jeweils fünf WM-Titeln.