Drei Spiele, aber keine Punkte für den U-Park Jackals

Saisonende für die U-Park JackalsSaisonende für die U-Park Jackals
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Alle Inlinehockey-Teams des U-Park Jackals Pfronten waren am vergangenen Wochenende im Einsatz: den Anfang machten die Jackals II, die am Samstag zum Auswärtsspiel in der IHD-Oberliga nach Ingolstadt reisten. Am Sonntag gastierte dann die zweite Punkterunde der DIHL im Eisstadion Pfronten.

Eigentlich hatten sich die Spieler des U-Park Jackals viel für dieses Wochenende vorgenommen, allerdings konnten sie kaum etwas davon umsetzen. Die erste Mannschaft kämpfte bei ihrem Heimturnier in der DIHL des DEB gegen den ERC Sonthofen 99 und die TSV Landsberg Vipers. Im ersten Spiel gegen Sonthofen lag man bereits in der vierten Spielminute nach Treffern von Michael Blum und Fabian Germain mit 2:0 in Front, die Jackals spielten gut und zeigten Kampfgeist. Zur Halbzeit stand es in einer sehenswerten Begegnung 3:3 (Torschütze Jackals: Jan Otto, 15.). Doch die Halbzeitpause schien den Pfrontener Schakalen nicht gut bekommen zu sein: Spielfluss und Tempo waren offenbar in der Kabine geblieben und so leistete man sich ein schwaches Viertel – 0:3 schenkten die Jackals den dritten Spielabschnitt her. Im vierten Viertel rissen sich die Hausherren wieder etwas mehr zusammen, mehr als ein Treffer durch Andreas Zobel wollte allerdings nicht mehr gelingen. Der Endstand der Begegnung lautete 4:7 (2:1, 1:2, 0:3, 1:1) und brachte damit insgesamt gesehen einen verdienten Erfolg für die Jungs aus Sonthofen. Beeindruckend war dabei die Leistung des Sonthofener Kapitäns Dennis Endras: im deutschen Eishockey spielt er als Torhüter, beim Inlinehockey läuft er als Feldspieler auf und es gelang ihm, an allen sieben Treffern seines Teams beteiligt zu sein. Sechs Tore besorgte er selbst, bei einem war er Assistent.

Im zweiten Match hatten die U-Park Jackals die Landsberg Vipers vor der Brust. Dieses Mal leisteten sich die Gastgeber im ersten und zweiten Spielabschnitt eine komplette Auszeit: Man ging mit einer 1:7-Hypothek in die Pause, der einzige Treffer gelang dabei Fabian Germain auf Pass von Thomas Blattner. Zugute halten muss man den U-Park Jackals, dass sie sich dennoch nicht aufgaben: zur Halbzeit wechselten sie den Torhüter – Aaron Strasser machte seiner Nummer zwei, Rudi Winter, Platz. Und die Mannschaft kämpfte für ihn. Nach Treffern von Olli Rathke (26), Mark Mastalski (30., 41.), Sven Schlingmann (42.), Jan Otto (42.) und Andreas Becherer (46.) konnten die Pfrontener Jackals das Ergebnis und den hinterlassenen Eindruck ein wenig korrigieren – nichts desto trotz ging auch das zweite Spiel verloren: 7:12 (1:3, 0:4, 2:2, 4:3).

Auch die Jackals II waren im Einsatz: sie reisten bereits am Samstag nach Ingolstadt. Aber auch hier gelang es nicht, die ersten Punkte nach dem Aufstieg aus der Landesliga in die IHD-Oberliga zu holen. Das Match ging mit 10:12 verloren und das obwohl die Allgäuer bereits deutlich in Führung gelegen hatten. Aber das gab keine Sicherheit – im Gegenteil: anstatt sich weiter auf das Spiel zu konzentrieren und den Gegner zu kontrollieren verlegte man sich auf eine unsaubere Spielweise und Diskussionen mit den Unparteiischen. „Da haben unsere Jungs scheinbar nicht clever genug agiert und viel Lehrgeld bezahlt. Ich hoffe, dass sie daraus lernen und bald auch ein Erfolgserlebnis für sie herausspringt“, meint Simon Fritzenschaft von den U-Park Jackals.