Doppelspieltag für die Grizzlys – Sonntag kommt Baunatal

Ein Spiel - zwei NiederlagenEin Spiel - zwei Niederlagen
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Einen Doppelspieltag absolvieren die Bad Nauheim Grizzlys an diesem Wochenende in der IHD-Inlinehockey-Bundesliga. Zunächst gastiert das Team von Trainer Markus Jehner am Samstag ab 17 Uhr in Braunschweig, am Sonntag ab 17 Uhr gastieren dann im heimischen Colonel-Knight-Stadion die Pinguine Baunatal.

Die Rolling Vipers Braunschweig haben sich bei ihrem letzten Heimspiel nicht gerade rühmlich von ihrem Publikum verabschiedet, als man zuhause gegen das Kellerkind aus Baunatal sang- und klanglos mit 5:9 unterlag. Hintergrund war jedoch, dass viele Akteure nicht zur Verfügung standen, was gegen die Kurstädter hingegen anders sein dürfte. „Im Gegenzug müssen wir sehen, wer mitfahren kann. Trotzdem bin ich guter Dinge, dass wir etwas Zählbares mit nach Hause bringen können“, sagt Markus Jehner, der zuletzt bei Auswärtsfahrten stets personell improvisieren musste. Sofern die Gastgeber komplett spielen können, wird es ein Wiedersehen mit dem früheren Bad Nauheimer Eishockeyspieler Peter Westerkamp geben, der im Kader der Vipers steht. Sofern der Spielerpass rechtzeitig zur Verfügung steht, wird Westerkamp somit gegen Georg Havlik antreten, der eventuell sein Debüt im Dress der Grizzlys geben wird. Beide standen in der Saison 2001/02 im Zweitliga-Kader der Roten Teufel.

Am Sonntag sollten die Punkte dann auf jeden Fall als sicher gelten, wenn der Vorletzte aus Baunatal seine Visitenkarte im Kurpark abgeben wird. Das junge Team von Spielertrainer und Ex-DEL-Profi Falk Ozellis konnte erst zwei Erfolge einfahren und liegt mit sieben Punkten und zwei mehr ausgetragenen Spielen abgeschlagen hinten. Allerdings sieht der Modus vor, dass die nach der Vorrunde auf Platz drei bis sechs liegenden Teams Qualifikations-Play-offs für die Halbfinalteilnahme ausspielen (die Plätze eins und zwei sind automatisch im Semifinale), so dass jedes Match ein Ausloten dessen ist, was in dieser Qualifikation kommen kann. „Man darf Baunatal nicht unterschätzen. Nach ihrem Erfolg in Braunschweig werden sie selbstbewusst antreten und mit Sicherheit hoch motiviert sein", warnt Jehner vor den Nordhessen, gegen die man in der Vorsaison nur zweimal mit Mühe (9:8 und 9:7) gewinnen konnte.

Sofern die Grizzyls beide Partien erfolgreich bestreiten können, kann man theoretisch mit dem Rivalen aus Assenheim nach Punkten gleichziehen. Die derzeit zweitplatzierten Patriots bestreiten am Samstag das schwere Heimspiel gegen Düsseldorf, so dass die Kurstädter vor einem richtungsweisenden Wochenende stehen.

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