DIHL: Rolling Wanderers Germering erneut Meister

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Bereits vom erste Bully weg, merkte man, dass die Truppe um die beiden besten deutschen Eis- und Inlinehockeyspieler, Michael Wolf und Thomas Greilinger, den ICK keinesfalls in den Genuss kommen lassen wollte, den Rückstand schnell zu egalisieren. Die Königsbrunner hatten Schwierigkeiten erst einmal in die Partie zu finden, kamen aber nach viereinhalb Minuten zum ersten Überzahl. Leider folgte nach nur wenigen Sekunden die kalte Dusche, denn Wolf wurde von Greilinger bedient und nutzte den Konter in Unterzahl zur Führung. Bewundernswert mit welcher Ruhe die Beiden sowie ihre Reihenkollegen Florian Jung und Ferdinand Zink in der Folge den ICK immer wieder in Gefahr brachten und bis zum Ende des ersten Viertels das Ergebnis auf 3:0 erhöhten. Damit waren die Brunnenstädter eigentlich bereits geschlagen, denn es war jedem Beobachter klar, das man die nun fehlenden sieben Tore zum Titel in Germering nicht mehr aufholen würde.

Auch der erste ICK-Treffer nach nur 37 Sekunden im zweiten Abschnitt sorgte für keinen Schub, sondern der Meister begann frühzeitig das Ergebnis zu halten und zu verwalten. Für Gefahr und auch den ein oder anderen Zungenschnalzer sorgten aber immer wieder die zwei herausragenden Spieler dieses Finals, Greilinger und Wolf.

Etwas enttäuschend war dagegen die Leistung des ICK, der ausgerechnet im letzten Saisonspiel keine Rolle auf den Plastikbelag brachte. Immer wieder lief man der Scheibe hinterher und war bei eigenen Offensivaktionen schwach im Abschluss. Das bis Spielende dann auch noch ein zweistelliges Ergebnis kassiert wurde, war dann aber der Situation geschuldet, denn die Enttäuschung war einmal mehr riesengroß.

Wie Germering zu stoppen ist, bleibt der gesamten Liga auch im Jahr 2011 ein Rätsel ohne Lösung. Allerdings ist sicher, dass auch im kommenden Jahr der IC Königsbrunn, erneut alles in Bewegung setzen wird, den Meister irgendwie vom Thron zu stoßen.

Germering – Königsbrunn 10:3 (3:0, 1:1, 2:0, 4:2)

Tore: Greilinger 3, Wolf 2, Zink, Jung, Rossi, Wichert, Jelinek – Tölzer, P. Weigant, Kalnik

Strafminuten: Germering 7,5 – Königsbrunn 4,5.