DIHL: Landsberg steht im Halbfinale

Landsberger Vipers kämpfen um MeisterschaftLandsberger Vipers kämpfen um Meisterschaft
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Die Viertelfinalpartie in der Deutschen Inlinehockeyliga (DIHL) zwischen den TSV Landsberg Vipers und den Inline Tigers aus Burgkirchen gestalteten die Gastgeber spannender als ihnen lieb war. Erst im letzten Viertel konnten die Weichen endgültig auf Sieg gestellt werden. Am Ende stand aber doch ein erwartet klarer 13:7 (2:1, 1:3, 5:2, 5:1) -Erfolg.

Die ersten Minuten der Partie wurden von beiden Teams zum gegenseitigen „Abtasten“ genutzt. Erst in der fünften Minute gelang dem Landsberger Tobias Wolff das 1:0 auf Zuspiel seines Sturmkollegen Matthias Strodl. Das 2:0 in der sechsten Minute durch Markus Vaitl ließ die Landsberger auf eine einseitige Partie hoffen. Doch weit gefehlt: Zahlreiche Landsberger Großchancen endeten in den Fängen des Gästekeepers Johannes Kässmaier. Und so blieb es auch „nur“ beim 2:0 für die Favoriten.

Es ist eines der ältesten Gesetzte im Sport, und es belegt sich immer wieder: Die treffsicheren Tigers bestraften den Landsberger Leichtsinn mit drei Treffern in der elften und der 21. Minute. Auch das 2:4 der Außenseiter registrierte man noch ungläubig im Landsberger Lager. Erst zur Hälfte der Spielzeit gelang Vipers-Topscorer Thomas Holzmann der dritte TSV-Treffer zum 3:4-Anschluss. Doch es sollte abermals für einige Minuten das einzig Zählbare auf Landsberger Seite bleiben. Zu sorglos gingen die Vipers mit ihren Gelegenheiten um. Das 3:5 in der 28. Minute ließ die Landsberger Bank so allmählich an eine mögliche Niederlage denken. Erst fünf Minuten später brachte eine Kombination von Thomas Spegele und Vollstrecker Markus Vaitl zum 4:5 die Zuversicht zurück zur TSV-Truppe. In der 34. Minute schoss Michael Hess zum viel umjubelten 5:5-Ausgleich ein, der aber promt mit der erneuten Gästeführung zum 5:6 beantwortet wurde.

Es bedurfte der „magischen 58 Sekunden“ des Vipers-Stürmers Max Schmidle, der mit drei Treffern in der letzten Minute des dritten Viertels den Torzähler auf 8:6 für die Landsberger stellte. Im letzten Spielabschnitt ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Michael Hess sorgte mit seinem Bitzstart nur fünf Sekunden nach dem Viertel-Bully für einen erlösenden Drei-Tore-Vorsprung. Noch in der gleichen Minute schoss Daniel Nörenberg auf Zuspiel von Michael Hess zum 10:6 ein. Patrick Oberdörfer, Matthias Strodl und erneut Markus Vaitl machten mit ihren Treffern alles klar. Den Schlusspunkt durften die Gäste machen. 13:7 hieß es schlussendlich nach einer spannenden und fairen Partie für die TSV Landsberg Vipers.

Im Halbfinale treffen die TSV-Inliner dann auf den Sieger des Viertelfinalturniers der Gruppenzweiten mit dem EV Landshut, den Passau Black Hawks und dem ERC 99 Sonthofen.

Für Landsberg waren Markus Vaitl, Max Schmidle (je 3), Michael Hess (2), Tobias Wolff, Thomas Holzmann, Daniel Nörenberg, Patrick Oberdörfer und Mathias Strodl erfolgreich. Die Tore für Burgkirchen erzielten Josef Kottmair (3), Christian Kottmair, Stefan Velkowski, Andreas Kalm und Rainer Gnyp.