Deutschland steht im Halbfinale – auch Österreich weiter

Schweden ist neuer Inlinehockey-WeltmeisterSchweden ist neuer Inlinehockey-Weltmeister
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Die deutsche Inlinehockey-Nationalmannschaft hat heute durch einen 10:2 (5:0, 0:1, 2:1, 3:0)-Sieg über die Slowakei das Halbfinale der IIHF-Inlinehockey-Weltmeisterschaft erreicht. Morgen wartet nun als nächster Gegner in Landshut um 20 Uhr die Auswahl aus Schweden. Bereits nach gut zehn Minuten lag die DEB-Auswahl mit 5:0 in Front. Daniel Menge (2), Alexander Dück, Alexander Polaczek, Daniel Menge und Patrick Buzas sorgten bereits im ersten Viertel vor 1700 Zuschauern für die Entscheidung. Bis zur 33. Minute verkürzte die Slowakei zwar auf 2:5 durch Milan Bartovic und Lukas Ruzicka, doch danach ließen die Deutschen nichts mehr anbrennen. Für die weiteren Tore sorgten Jan Schinköthe, Florian Jung, Björn Friedl, Alexander Polaczek und Lukas Slavetinsky.

Im morgigen Halbfinale trifft die Auswahl von Bundestrainer Georg Holzmann um 20:00 Uhr in Landshut auf Schweden. Das andere Halbfinale bestreiten ebenfalls in Landshut Finnland und Österreich (18:00 Uhr).

Bundestrainer Georg Holzmann: "Eigentlich haben wir das Spiel bereits in den ersten Minuten durch vier schnelle Tore entschieden. Im zweiten Viertel haben wir dann etwas zu leichtsinnig gespielt und die Slowaken dadurch beinahe wieder ins Spiel zurück gebracht. Das haben wir in der Halbzeitpause angesprochen. In der 2.Hälfte sind wir dann wieder konzentriert und vor allem läuferisch stark aufgetreten und haben das Spiel zurecht gewonnen. Jetzt haben wir die Chance auf's Finale. Die Schweden sind defensiv sehr stark, haben einen extrem guten Torhüter und werden morgen auf Konter lauern. Darauf sind wir eingestellt. Technisch und läuferisch sind wir auf jeden Fall ebenbürtig. Gerade vor diesem fantastischem Publikum wollen wir unsere Chance nutzen und uns den Traum vom Finale erfüllen."

Für die größte Überraschung sorgte jedoch Österreich, das in der Relegation gegen Großbritannien in der Overtime die weitere Zugehörigkeit zum A-Pool knapp bestätigen konnte. Im Viertelfinale gegen Slowenien gewann die Alpenrepublik mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. In der 20. Minute bracht Michael Pollross die österreichische Mannschaft in Führung. Slowenien glich in der 39. Minute durch Nejc Sotlar aus. Für rot-weiß-roten-Jubel sorgte Stefan Pittl, der 57 Sekunden nach Beginn der Extraspielzeit zum Sieg traf. Im Halbfinale trifft Österreich morgen um 18 Uhr in Landshut auf Finnland.