DEG Rhein Rollers starten im EuropapokalTurnier in Frankreich

(Foto: DEG Rhein Rollers)(Foto: DEG Rhein Rollers)
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„Auch dieses Jahr wieder als Außenseiter, was uns letztes Jahr aber auch nicht gehindert hat ins Finalturnier einzuziehen“, sagt Trainer Christian Müller. „Kurzfristig müssen wir auf Christoph Köster, der uns letzte Woche noch mit drei Toren ins Bundesligafinale geschossen hat, wegen einer Verletzung verzichten. Meine Mannschaft ist von den Namen her ähnlich stark besetzt wie letztes Jahr bei den europäischen Wettbewerben. Nur denke ich, dass sich die Spieler sowohl individuell, als auch als Mannschaft im letzten Jahr stark weiterentwickelt haben. Die Situation, dass wir die Möglichkeiten hatten über das ganze Jahr hinweg zu spielen und zu trainieren hat uns bei unserer Entwicklung sehr geholfen.“

Bei dem Turnier treffen die Düsseldorfer auf die Mannschaften aus Rethel (Frankreich), Castellón (Spanien), Charleroi (Belgien) und Villeneuve (Frankreich). „Wir werden mit Richard Steffen einen der besten Torhüter und mit Thomas Müller einen der besten Spieler im Turnier haben“, ist sich Müller sich. Zum ersten Mal mit dabei sind Dominik Dahmen und Marc Steinhaus, die in der abgelaufenen Oberliga Saison zu überzeugen wussten. „Mit Villeneuve und Rethel treffen wir auf zwei absolute Top-Mannschaften, die sich für das Turnier noch mit kanadischen und amerikanischen Spielern verstärkt haben“, erläutert der Coach. „Ich bin fest davon überzeugt, dass meine Mannschaft in der Lage ist durch Herz und Einsatz zu überzeugen auch wenn die Gegner zum Teil noch eine Nummer zu groß sind. Mit Charleroi aus Belgien treffen wir auf eine Mannschaft die wir im letzten Jahr mit 7:4 schlagen konnten. Auch dieses Jahr müssen wir hier wieder Punkte holen um uns die Chancen auf den Finaleinzug zu wahren. Die spanische Mannschaft Castellón ist für mich bis jetzt noch eine große Wundertüte. Nach zwei Spielen in der spanischen Liga sind diese zwar Letzter, doch das heißt leider nicht allzu viel, da die spanische Liga um einiges stärker einzuschätzen ist als die IHD-Bundesliga. Außerdem scheint es wohl so, dass sich auch diese Mannschaft gezielt für das Turnier mit einem US-Amerikaner und einem Kanadier verstärkt hat, wozu uns erstens die finanziellen Mittel fehlen und es zweitens nicht unserer Auffassung des Turniergedankens entspricht. Meiner Meinung nach sollten bei dieser Art der Turnier auch die Mannschaften antreten, die sich auch auf nationaler Ebene dafür qualifiziert haben.“

Auch andere deutsche Mannschaften sind im Rennen. In Mannheim treten neben dem gastgebenden ISC auch der Frankfurter REC sowie die Mannschaft aus Mallorca (Spanien), Brwinow (Polen) und Linth (Schweiz) an. In Caen spielen die Pinguine Baunatal gegen die Gastgeber sowie Anger (Frankreich), Rubi (Spanien) und Brüssel (Belgien). Ohne deutsche Beteiligung geht das Turnier in Bilbao über die Bühne, wo neben den Gastgebern Mannschaften aus Grenoble, Paris (beide Frankreich) und Tres Cantos (Spanien) um den Sieg kämpfen.