Bedeutungsloser 11:7-Heimsieg gegen Braunschweig

Ein Spiel - zwei NiederlagenEin Spiel - zwei Niederlagen
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Einen 11:7 (3:3, 3:1, 2:1, 3:2)-Heimsieg fuhren heute Nachmittag die Bad Nauheim Grizzlys gegen die Rolling Vipers Braunschweig in der IHD-Inlinehockey-Bundesligaein. Nachdem allerdings die Rhein Rollers aus Düsseldorf am frühen Sonntagmittag Assenheim mit 6:3 geschlagen hatten, war der Grizzlys-Erfolg so gut wie ohne Bedeutung, da die Rheinstädter nicht mehr vom zweiten Platz, der die direkte Halbfinal-Teilnahme bedeutet, verdrängt werden können. Dementsprechend gestaltete sich dann auch die Partie, die erst mit 50 Minuten Verspätung aufgrund eines Staus bei der Anreise der Gäste beginnen konnte. Mit lediglich acht Feldspielern und nur einem Torhüter angereist spekulierte man zu Beginn über die Höhe der Niederlage der Niedersachsen, die sich allerdings besser präsentierten, als zunächst angenommen. Vor allem im ersten Abschnitt bereiteten sie den Hausherren immer wieder Probleme und konnten stets in Front gehen. Jan Guryca im Tor der Grizzlys, der zur Hälfte von David-Lee Paton absprachegemäß abgelöst wurde, musste fast bei jedem Schuss hinter sich greifen, während seine Stürmer-Kollegen, die ohne den gesperrten Martin Flemming sowie Jan Barta antreten mussten, zu viele Chancen ungenutzt ließen. Breneizeris, Lütjen und Kappel hießen die Scorer bei den Vipers in den ersten 15 Minuten, während Willkom (2) und Ketter für die Gastgeber erfolgreich waren und jeweils ausgleichen konnten.

Erst im zweiten Viertel konnten sich die Kurstädter durch Treffer von Gosdeck, der an fast allen Bad Nauheimer Toren beteiligt war, Naulin und Pipp bei einem Gegentor von Breneizeris entscheidend absetzen, ohne jedoch eine allzu große Überlegenheit auszustrahlen. Die Vipers, die bei einem Sieg noch die Playoff-Qualifikation erreicht hätten, blieben stets gefährlich und konterten aus einer gestaffelten Defensive heraus. Trotzdem blieben die Grizzlys Herr der Lage und konnten die 6:4-Halbzeitführung im dritten Abschnitt nach Toren von Pipp und Schmitt weiter ausbauen. Naujokat sorgte mit dem 8:5 nach 45 Minuten aber noch einmal für Hoffnung bei den Vipers, die das hohe Tempo der Hausherren im letzten Viertel allerdings nicht mehr mitgehen konnten. Simon, Gosdeck und Naulin legten auf 11:5 vor, ehe sie einen Gang zurückschalteten und Bielstein sowie Jasieniak die Treffer sechs und sieben für die Braunschweiger zum 11:7-Endstand erzielten.

Durch diesen Erfolg sind die Grizzlys selbst bei einer Niederlage im abschließenden Punktspiel am kommenden Freitag in Assenheim zumindest nicht mehr vom dritten Rang zu verdrängen, so dass der Gegner in den Playoff-Qualifikationsspielen Baunatal Pinguine heißen wird. Trotzdem steht den Kurstädtern im Wetterau-Derby noch einmal ein brisantes Match bevor, nachdem die Patriots das Hinspiel sang- und klanglos verloren, und sie sich mit Sicherheit für diesen Auftritt revanchieren möchten. Spielbeginn in Assenheim ist um 20 Uhr. Die Partien gegen Baunatal (Modus "best of two") müssen beide Vereine in Kürze terminieren.

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