WM-Viertelfinale: Deutschland trifft wieder auf die SchweizDEB in der K.O.-Runde bei Olympia 2018, WM 2021 und 2023 siegreich

Ein nervenaufreibendes Spiel boten sich die deutschen und schweizerischen Spieler auch in den vergangenen Jahren. (Foto: dpa/picture alliance)Ein nervenaufreibendes Spiel boten sich die deutschen und schweizerischen Spieler auch in den vergangenen Jahren. (Foto: dpa/picture alliance)
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Die Männer-Nationalmannschaft trifft am Donnerstagnachmittag (Spielbeginn 16:20 Uhr) im Viertelfinale der 2024 IIHF-Weltmeisterschaft auf die Schweiz. Das Spiel findet aufgrund der Tabellenkonstellation der Gruppe A in Ostrava statt. Sprich: Für die DEB-Auswahl bedeutet das, sich auf gewohntem Terrain vorzubereiten.

Im vergangenen Jahr traf Deutschland ebenfalls im Viertelfinale auf die Schweiz und siegte am Ende 3:1. Ebenfalls siegreich verliefen die Duelle für den DEB in der K.O.-Runde bei Olympia 2018 (2:1 n.V.) und bei der WM 2021 (3:2 n.P.).

Während Deutschland mit fünf Siegen aus sieben Spielen und 15 Punkten als Tabellendritter der Gruppe B abschloss, belegte die Schweiz mit 17 Punkten den zweiten Tabellenplatz der Gruppe A und musste sich nur gegen Weltmeister Kanada (2:3) geschlagen geben.

Am heutigen Mittwochvormittag fand in der Ostrava Arena das Eis-Training vor dem Viertelfinal-Duell gegen die Eidgenossen statt. Rund 60 Minuten dauerte die Einheit. Auch Off-Ice geht die Vorbereitung auf das erneute Aufeinandertreffen mit den dazugehörigen Meetings der Nationalmannschaft am Mittwoch weiter. Am frühen Donnerstagvormittag steht für die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis noch ein Pre-Game-Skate an, bevor das Team gegen 14 Uhr an der Arena erwartet wird.  

Stimmen zum Viertelfinale gegen die Schweiz

Bundestrainer Harold Kreis: „Ich hatte schon nach dem letzten Gruppenspiel gesagt, dass wir jeden Viertelfinal-Gegner nehmen. Jetzt ist es die Schweiz geworden. Es herrscht eine gewisse Rivalität zwischen den Mannschaften und deshalb freuen wir uns schon alle darauf. Wir müssen morgen läuferisch stark sein, die Scheibe laufen lassen und am besten so wenig Strafzeiten wie möglich nehmen. Dass wir in Ostrava bleiben konnten und nicht reisen müssen, ist natürlich angenehm. Dass wir die Halle schon kennen, sehe ich nicht als einen Vorteil für uns. Wir werden gut vorbereit in das Viertelfinale gehen und freuen uns auf ein spannendes, intensives Eishockey-Spiel, in dem um jeden Zentimeter Eis gefightet wird.“

Kapitän Moritz Müller: „Der Eishockey-Gott will es anscheinend so, dass wir im WM-Viertelfinale wieder auf die Schweizer treffen. Uns war es im Vorfeld egal, gegen wen wir spielen. Wir haben uns einfach auf das Viertelfinale gefreut. Jetzt heißt der Gegner eben Schweiz. Die Ergebnisse dieser Begegnungen kennen wir alle. Aber es ist ein neues Jahr, es sind andere Mannschaften, die dieses Mal aufeinandertreffen. Deshalb wird eine neue Geschichte geschrieben.“

Stürmer John-Jason Peterka: „Man hat ja schon in den letzten Jahren gesehen, wie eng die Spiele gegen die Schweiz immer sind. Auch wenn wir oft als Underdog in die Partien gegangen sind, haben wir ihnen das Leben immer schwer gemacht. Sie haben ein stark besetztes Team auf dem Eis, darauf sind wir vorbereitet. Wir werden unser Spiel so weiterspielen und gemeinsam als Team agieren. Wir freuen uns auf jeden Fall auf das morgige Aufeinandertreffen.“

Daten und Fakten zu Deutschland gegen die Schweiz

Die Gesamtbilanz könnte kaum ausgeglichener sein: 161-mal traten beide Teams gegeneinander an. Dabei gab es 73 Siege für Deutschland, 71 Siege für die Schweiz und 17 Unentschieden. Zuletzt standen sich beide Teams im Viertelfinale der WM 2023 gegenüber – bekanntermaßen mit dem besseren Ende für die DEB-Auswahl (3:1 in Riga).

Gemäß der aktuellen WM-Statistik trifft die drittbeste Offensive (34 Tore für Deutschland) auf die Auswahl mit der zweitbesten Defensive (12 Gegentore für die Schweiz). Was beide Teams eint: Die ausgeglichene Scoring-Verteilung auf alle vier Formationen. Topscorer der DEB-Auswahl sind JJ Peterka, Leo Pföderl und Yasin Ehliz (bislang alle neun Punkte). Bei der Schweiz führt Verteidiger Roman Josi (11 Punkte) die Wertung an, dahinter folgen Kevin Fiala (10 Punkte) und Nico Hischier (10 Punkte).

Auch in Sachen Special Teams liegen beide Teams nach der Vorrunde nicht allzu weit auseinander: Im Powerplay führt die DEB-Auswahl die Gesamtwertung mit 35,29 Prozent an, direkt dahinter folgt die Schweiz mit 32,26 Prozent. In Penalty Killing weist Deutschland 80 Prozent auf (Rang neun), die Schweiz liegt auf Rang fünfzehn mit einer Quote von 66,67 Prozent.


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