Sturm fordert bessere Einstellung - lässt Kommen von Greiss noch offenDas DEB Team vor dem dritten Spiel gegen die Slowakei

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Die deutsche Mannschaft ist mit vielen Vorschusslorbeeren in das WM-Turnier in Russland gegangen. Nach zwei Spielen herscht bereits erste Ernüchterung. Nur ein Punkt steht nach der Niederlagen gegen Frankreich (2:3 n.P.) und Finnland (1:5) auf der Haben-Seite. Das Bild gleicht sich, die Franzosen benötigten in der Auftaktpartie keine vier Minuten, um in Führung zu gehen. Finnland führte nach zehn Minuten bereits 2:0. „Die Einstellung und Bereitschaft, sofort alles zu geben, habe ich ein bisschen vermisst“, sagte der Bundestrainer nach der Niederlage gegen Finnland. Ein Spiel, in dem die deutsche Mannschaft über weite Strecken überfordert, fast schon planlos wirkte. Auch die beiden NHL Jungstars Leon Draisaitl und Tobias Rieder nimmt der Bundestrainer in die Pflicht. Der Sport-Informations-Dienst zitiert Sturm mit den Worten: „Es ist klar, dass unsere besten Spieler auch die beste Leistungen bringen müssen. Sie wissen, dass sie noch etwas drauflegen müssen.“

Bereits im heutigen Training ließ Sturm andere Reihenkombinationen spielen. Das Kommen von NHL-Goalie Thomas Greiss wollte Marco Sturm heute noch offen lassen. Der 30-jährige schied vergangene Nacht mit den New York Islanders aus den Playoffs aus und wäre somit verfügbar. „Ich werde gleich noch mit ihm telefonieren. Man muss sich aber ganz genau überlegen, ob das mit dem langen Flug und der Zeitverschiebung Sinn macht. Ich bin mit unserer Torhüterleistung auch zufrieden“, sagte Sturm nach dem Training am Montag gegenüber Sport1. Sollte sich Greiss für ein Kommen entscheiden, könnte er bereits gegen Kanada am Donnerstag sein Comeback im Nationalteam feiern. Zuletzt stand Greiss 2010 im Kader des DEB.


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