Slowakei im Viertelfinale - Deutschland ZwölfterWM kompakt

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Durch den knappen 5:4-Sieg über Frankreich steht die Slowakei als achter und letzter Viertelfinalist fest. Die erneut deutliche Pleite gegen Tschechien sorgt dafür, dass Deutschland einen Platz unter den ersten Neun der Weltrangliste und damit die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele einbüßt und vom 7. bis 10. Februar 2013 ein Qualifikationsturnier bestreiten muss. Und natürlich sind auch die Viertelfinalpaarungen für den kommenden Donnerstag klar:

12.00 Uhr: Kanada – Slowakei (in Helsinki)
14.45 Uhr: Russland – Norwegen (in Stockholm)
17.30 Uhr: USA – Finnland (in Helsinki)
20.15 Uhr: Schweden – Tschechien (in Stockholm)
(jeweils nach deutscher Zeit)

Für die ausgeschiedenen Mannschaften ergibt sich folgende Abschlussplatzierung:

9. Frankreich
10. Lettland
11. Schweiz
12. Deutschland
13. Dänemark
14. Weißrussland
15. Italien
16. Kasachstan

Für die Absteiger Italien und Kasachstan sind Österreich und Slowenien aufgestiegen.

Gruppe Helsinki:

Kanada – Weißrussland 5:1 (1:1, 3:0, 1:0)

Gleich drei Spieldauerstrafen gab es in dieser Partie. Auf Seiten der Weißrussen musste Andrei Kostitsyn in der 39. Minute raus. Die Kanadier Luke Schenn (57.) und Marc Methot (60.) wurden ebenfalls in die Kabine geschickt – alle drei übrigens wegen Bandenchecks. Die Tore erzielten Ryan O’Reilly (3., 49.), Corey Perry (30.), Ryan Getzlaff (33.) und Ryan Nugent-Hopkins (35.) für Kanada sowie Sergei Kostitsyn für Weißrussland. Zuschauer: 9140.

Slowakei – Frankreich 5:4 (2:2, 1:1, 2:1)

Bis zum Schluss kämpfte Frankreich um seine Viertelfinalchance. Bei einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte es die Équipe Tricolore geschafft gehabt. Die Slowakei legte allerdings stets vor, die Franzosen blieben aber dran. Dem 2:0 durch Milan Bartovic (3.) und Tomas Kopecky (7.) folgte der Ausgleich durch Yorick Treille (8.) und Teddy da Costa (15.). Michal Handzus (36.) und Branko Radivojevic (41.) legten zum 3:2 und 4:3 vor. Doch Damien Fleury (40.) und Antoine Roussel (46.) waren mit dem Ausgleich zur Stelle. Erst das 5:4 erneut durch Radivojevic (51.) brachte die Entscheidung. Zuschauer: 7481.

USA – Schweiz 5:2 (0:0, 2:1, 3:1)

Ivo Rüthemann brachte die Schweiz in der 21. Minute in Führung, doch Bobby Ryan (23.), Cam Fowler (37.), Paul Stastny (46.), Alex Goligoski (47.) drehten die Partie aber zum 4:1. Morris Trachsler verkürzte noch einmal auf 2:4 (55.), doch 16 Sekunden später stellte Jeff Petry den Endstand her. Zuschauer: 9212.

Gruppe Stockholm:

Norwegen – Dänemark 6:2 (0:0, 5:0, 1:2)

Den Sieg im nordischen Duell schossen die Norweger innerhalb von 13 Minuten im zweiten Drittel mit fünf Toren heraus. Der Däne Jannik Hansen kassierte in der 38. Minute eine Spieldauerstrafe wegen übertriebener Härte. Lars-Erik Spets (27.), Morten Ask (28.), Per-Åge Skrøder (36.), Jonas Holøs (38.), Patrick Thoresen (40.) und Mats Trygg (56.) erzielten die norwegischen Tore. Morten Madsen (44.) und Morten Poulsen (48.) waren für Dänemark erfolgreich. Zuschauer: 2054.

Tschechien – Deutschland 8:1 (3:1, 3:0, 2:0)

Dem Debakel gegen Norwegen folgte auch gegen Tschechien ein Abschuss. Eine chaotische Abwehrleistung des DEB-Teams machte es den Tschechen allerdings auch einfach. Kurios: Das 1:1 für Deutschland und das 3:1 für den Favoriten waren jeweils Eigentore. Die Tore: Tschechien: Petr Koukal (26., 45.), Ales Hemsky (2.), Lukas Krajicek (11.), Martin Erat (17.), David Krejci (30.), Jiri Novotny (35.) und Miroslav Blatak (47.); Deutschland: Thomas Greilinger (8.); Krejci vergab zudem noch einen Penalty (51.). Zuschauer: 2114.

Schweden – Lettland 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Loui Eriksson (5.), Jakob Silfverberg (15.), Henrik Zetterberg (34.) und Johan Franzen (53.) erzielten die Tore für den letztlich klaren Sieg der Co-Gastgeber. Der Lette Koba Jass kassierte eine Spieldauerstrafe wegen übertriebener Härte. Zuschauer: 9358.