Schweiz macht es beinahe zweistellig – Finnischer Youngster Kaapo Kakko trifft dreimalDie WM-Spiele am Samstag

Kaapo Kakko hat seinen Einstiegsvertrag bei den Rangers unterzeichnet. (dpa/picture alliance)Kaapo Kakko hat seinen Einstiegsvertrag bei den Rangers unterzeichnet. (dpa/picture alliance)
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Gruppe A:

Dänemark – Frankreich 5:4 (2:1, 1:3, 1:0, 1:0) n.P.

Dänemark, der nächste Gegner der deutschen Mannschaft, startete mit einem Zwei-Punkte-Sieg gegen Frankreich ins WM-Turnier. Frankreich kam dabei besser in die Partie, führte mit 1:0 durch Charles Bertrand (9.). Doch Dänemark drehte das Ergebnis in der Schlussminute des ersten Drittels. Erst glich Frederik Storm aus, ehe Markus Lauridsen vier Sekunden vor der Sirene in Überzahl zum 2:1 erfolgreich war. Das Mitteldrittel gehöre zunächst den Franzosen: Mit drei Toren in Folge von Olivier Dame-Malka, Damien Fleury und Valentin Claireaux gingen die Blau-Weiß-Roten mit 4:2 in Führung. In dieser Phase vergab Dänemark einen Penalty durch Mikkel Bødker. Noch im zweiten Drittel verkürzte Lars Eller auf 3:4, ehe Jesper Jensen das 4:4 gelang (47.). Im Penaltyschießen verwandelte Frederik Storm den entscheidenden Versuch für Dänemark.

Slowakei – Finnland 2:4 (1:2, 1:0, 0:2)

Die Slowaken ließen ihre Fans in der elften Minute jubeln, als Erik Cernak zum 1:0 erfolgreich war. Doch die Finnen drehten die Partie noch im ersten Drittel. Petteri Lindbohm glich im Powerplay aus, ehe Youngster Kaapo Kakko beim 2:1 in der 17. Minute sein drittes Turniertor erzielte. Eine Schrecksekunde gab es im zweiten Drittel für die Slowaken. Einen Schuss des Finnen Toni Rajala fälschte der Slowake David Buc so unglücklich ab, dass der Puck seinen Teamkollegen Marek Daloga im Gesicht traf, der daraufhin das Eis stark blutend verlassen musste. Schöner aus Sicht der Gastgeber war da der Ausgleich von Martin Marincin 40 Sekunden vor der zweiten Pause, der gleich zweimal – per Videobeweis und per Coach’s Challenge – überprüft und für gut befunden wurde. Doch Kaapo Kakko brachte Finnland wieder in Front: Der 18-Jährige stand hinter dem Tor, ließ seinen Gegenspieler aber stehen und erzielte beim 3:2 seinen vierten WM-Treffer (50.) – und den fünften legte er per Empty-Net-Goal zum 4:2-Endstand nach (60.).  

Gruppe B:

Schweiz – Italien 9:0 (4:0, 2:0, 3:0)

Während sich Deutschland gegen Neuling Großbritannien schwer tat, schoss Vizeweltmeister Schweiz den Mitaufsteiger Italien mit 9:0 ab. Schon nach 77 Sekunden lagen die Eisgenossen vorne und gingen bereits mit einer 4:0-Führung in die erste Pause. Als es nach weniger als 24 Minuten gar 6:0 stand, bahnte sich ein Debakel für die Italiener an. Immerhin wurde es Sicht des Underdogs nicht zweistellig – obwohl das neunte Schweizer Tor in der 50. Minute fiel. Die Tore für die Schweiz erzielten Kevin Fiala (3), Vincent Praplan, Nico Hischier, Simon Moser, Gregory Hofmann, Romain Loeffel und Lino Martschini.

Lettland – Österreich 5:2 (1:1, 0:0, 4:1)

Ein Wechselbad der Gefühle für die Österreicher im ersten Drittel. Erst kassierte Patrick Peter fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe (12.), dann traf Michael Raffl in Unterzahl zum 1:0 (15.), ehe Rudolfs Balcers weniger als eine Minute später – immer noch in Überzahl – das 1:1 gelang. Nach torlosem zweiten Drittel hatten es die Letten im Schlussabschnitt eilig. Nach nur 23 Sekunden traf  Lauris Darzins zum 2:1. Diese Führung bauten Rodrigo Abols und Gints Meija bis zur 48. Minute auf 4:1 aus. Zwar verkürzte Raphael Herburger im Powerplay auf 2:4, doch Ronalds Kenins machte nach 56 Minuten mit dem 5:2 für Lettland alles klar.

Norwegen – Tschechien 2:7 (1:3, 0:2, 1:2)

Richtig übel erwischte es Norwegen, während Tschechien seinen zweiten Sieg feierte. Die Nordmänner kamen beim 1:2 und 2:5 zu ihren Toren durch Tobias Lindström und Sondre Olden, während die Tschechen beinahe nach Belieben trafen – einmal sogar in Unterzahl. Die Treffer der Tschechen markierten Filip Hronek (2), Michael Frolik (2), Michal Repik, Filip Chytil und Dominik Kubalik.