Schwedenhappen (15)Die WM aus einem anderen Blickwinkel

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Von Aberglauben keine Spur

Abergläubisch scheinen die Schweden nicht zu sein. Bei jedem Tor der Gastgeber erklingt wahlweise der Song „de glider in“ oder „okay, nu har vi dom“. An beide Weisen, die als WM-Lieder 1995 bzw. 2002 erklangen, sollten die Schweden eigentlich keine guten Erinnerungen haben. Während der Puck gegen den Erzrivalen Finnland im Finale vor 17 Jahren nicht oft genug hinein glitt und Suomi gar das erste WM-Gold bescherte, lief es 2002 noch schlechter. Da strandete Tre Kronor im Semifinale gegen den späteren Weltmeister Slowakei im ausverkauften Scandinavium zu Göteborg und musste sich später mit Bronze („natürlich wieder gegen Finnland) zufrieden geben. So hatten sie „es“ (gemeint ist Gold) schon wieder nicht.

Schon wieder vor der Sirene

Das hatten wir doch schon einmal! Vor zehn Jahren donnerte der Krefelder Christian Ehrhoff im ausverkauften Göteborger Scandinavium die Scheibe zur 2:1-Führung kurz vor Ertönen der ersten Pausensirene in die Maschen. Den anschließenden Angriffen der Gastgeber waren die Adlerträger jedoch nicht mehr gewachsen. Mit 6:2 für Schweden endete das Viertelfinal-Match und somit auch das Turnier für die Deutschen. Ähnlich ging es diesmal. Wieder war es mit dem in Düsseldorf geborenen und für die Kölner Haie spielenden Philip Gogulla ein Rheinländer, der mit seinem Treffer den Geräuschpegel der Halle deutlich senkte. Zwar gewannen die Blau-Gelben diesmal mit einem Tor weniger, was jedoch nichts an der Tatsache änderte, dass die Schweden erneut den Rest der Partie deutlich dominierten.

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