Lob für Mathias Niederberger nach Achtungserfolg gegen FinnlandPresseschau Deutschland – Finnland

Markus Eisenschmid erzielt den Siegtreffer gegen Finnland. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)Markus Eisenschmid erzielt den Siegtreffer gegen Finnland. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)
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Den Einstieg macht heute Jörg Lubrich in der Bild: „Eis-Sensation gegen Finnen-Millionäre“ Er fragt: „Wer hätte das nach dem Aus für's WM-Viertelfinale noch gedacht?!“ Für ihn war es „die beste Turnierleistung.“ Niederberger hatte „zunächst einen unglücklichen Start.“ Aber dann „läuft Niederberger zu großer Form auf und hält sein Team mit Top-Paraden im Spiel.“ Bei den Finnen war er vom „unglaublich hohem Tempo“ beeindruckt.

Michael Ryberg berichtet für die Funke Mediengruppe und frohlockt: „Eishockey-Sensation: Deutschland besiegt Finnland mit 3:2.“ Sein Held war ebenfalls Mathias Niederberger: „Mit Niederbergers Reflexen nahm die sechste deutsche Turnierpartie in der Jyske Bank Boxen zu Herning einen unerwarteten Verlauf.“ Lob auch für den Charakter der Mannschaft: „Deutsche Auswahl ließ sich nach der bitteren Pleite gegen Lettland nicht hängen.“ Und weiter: „Im Schlussabschnitt legte die deutsche Mannschaft einen großen Kampf hin, verteidigte bis zwei Minuten vor dem Ende mit Leidenschaft und Erfolg.“

Im Tagesspiegel heißt es: „Deutschland schafft Sensation gegen Finnland.“ Zusammenfassend meint man: „Erster WM-Sieg gegen Finnland nach 25 Jahren. Doch das 3:2 nach Verlängerung kommt zu spät für das deutsche Team – das Viertelfinale ist nun auch rechnerisch unerreichbar.“ Torwart Mathias Niederberger sagte: „Ich bin überglücklich. Das ist eine Klasseleistung.“ Und Korbi Holzer meinte: „Gegen so einen Großen muss alles passen. Heute haben wir alle dafür gearbeitet.“ Über den Goalie sagt der Berichterstatter: „Niederberger zeigte wie die ganze Mannschaft eine starke Vorstellung.“

Der Donaukurier verbreitet die Meldung des SID: „Erster WM-Sieg gegen Finnland seit 25 Jahren: Olympiahelden rappeln sich auf.“ Der SID hat für das Ausscheiden gleich einen Grund gefunden: „15 der 25 Olympiahelden fehlten in Herning, Sturm musste die großen Lücken mit jungen, unerfahrenen Spielern stopfen. Eine verschworene Einheit wie im Februar in Südkorea steht deshalb nicht auf dem Eis.“ Lob gab es für Oilers-Stürmer in DEB-Reihen: „Verlass war in Herning auf NHL-Star Draisaitl: Der Stürmer der Edmonton Oilers war an neun der 16 deutschen Tore beteiligt. Doch ganz alleine konnte der 22-Jährige die deutsche Mannschaft nicht mitziehen.“

Auf der Website des Merkur tickerte wieder Andreas Knobloch. Dort sah die Entscheidung so aus: „62. Minute: Bisher keine auffällige Aktion in der Overtime – kaum war der Satz geschrieben, laufen Kahun und Eisenschmid auf Husso zu. Kahun legt quer, Eisenschmid trifft. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Deutschland gewinnt. Was für ein Spiel. Irre.“ In seinem  Fazit schreibt er dann: „Natürlich war da auch Glück dabei. Doch am Ende siegen die tapferen Jungs von Marco Sturm auch ein wenig verdient, weil sie kaltschnäuziger waren und leidenschaftlich gespielt haben.“

Unter anderem haben die Augsburger Allgemeine und Frankfurter Allgemeine die dpa-Meldung. Dort liest man: „Deutschland schafft Eishockey-Coup gegen Finnland.“ Und weiter: „Die deutschen Eishockey-Cracks können es doch noch. Nach einigen Enttäuschungen bei der WM schlägt das DEB-Team im vorletzten Gruppenspiel einen der Turnier-Favoriten.“ Auch hier hat das Team überrascht: „Als kaum einer mehr mit dem zweiten Vorrundenerfolg rechnete und es vor allem darum ging, sich mit Anstand aus dem Turnier zu verabschieden, sammelte das verjüngte Nationalteam mächtig Selbstvertrauen für das abschließende Vorrundenspiel.“

In der DEB-Meldung von David Nolte sind wieder O-Töne zu finden. Diesmal Mathias Niederberger: „Es war ein Klassekampf der ganzen Mannschaft! Die Jungs haben viele Schüsse geblockt. Ich freue mich natürlich, dass wir uns für diesen Kampf belohnt haben und das uns dieser Sieg bei meiner WM-Premiere geglückt ist.“ Und Bundestrainer Marco Sturm sagte: „Gegen Schweden und Finnland tun sich deutsche Mannschaften eigentlich immer schwer. Umso lieber nehmen wir heute den Sieg natürlich mit. Mit den ersten zehn Minuten war ich nicht zufrieden, aber danach sind wir als Team aufgetreten, standen defensiv sehr gut, haben die Kleinigkeiten richtig gemacht und sind von Minute zu Minute immer enger zusammengewachsen. Diese Art des Eishockeys hat mir gefallen. Ich freue mich besonders für Mathias Niederberger, der Mitte April zuletzt gespielt hat und seitdem nur trainieren konnte. Dieser Sieg war nicht nur wichtig für die Mannschaft hier, sondern auch für die Zukunft.“

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