John Tripp: „Den Kopf oben lassen“Stimmen zum Spiel Deutschland - Slowakei (2:3)

John Tripp spricht seiner Mannschaft Mut zu. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)John Tripp spricht seiner Mannschaft Mut zu. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)
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Bundestrainer Pat Cortina: „Einmal mehr kann ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden sein. Im ersten Abschnitt haben wir sehr gut begonnen und hatten einige aussichtsreiche Chancen. Im zweiten Abschnitt sind die Slowaken dann besser in die Partie gekommen, so dass wir mit dem 1:1 nach 40 Minuten einverstanden sein mussten. Im Schlussdurchgang sind wir dann in Führung gegangen, haben aber leider ein paar Fehler gemacht, die ein Spitzenteam wie die Slowakei natürlich sofort bestraft. Es ist hart für einen Trainer seine Mannschaft zu sehen, die wirklich alles gegeben und das Letzte aus sich heraus geholt hat. Doch heute mussten wir dem schweren Spiel gegen Russland am Tag zuvor Tribut zollen. Der freie Tag morgen ist wichtig für uns, um mit mehr Kraft in die kommenden vier Partien zu gehen.“

John Tripp: „Wir haben insgesamt gesehen wieder gut gespielt. Allerdings war der zweite Abschnitt nicht unser bester. Leider sind wir nicht belohnt worden. Wir müssen jetzt den Kopf oben lassen. Das heutige Spiel ist vorbei, es bringt nichts, zurück zu schauen. Es geht weiter. Wir müssen positiv bleiben. Vor zwei Wochen hätte uns niemand zugetraut, dass wir gegen Finnland, Russland und die Slowakei einen Punkt holen.“

Christian Ehrhoff: „Wir haben jetzt gegen drei Topmannschaften gespielt. Auf der einen Seite ist ein Punkt gegen Finnland, Russland und die Slowakei unter dem Strich zwar okay, angesichts unserer Leistung in allen drei Begegnungen wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Dass wir heute am Ende noch den Pfosten treffen, war ein wenig beispielhaft für das Pech. Ich hoffe, dass das Glück bald wieder auf unseren Seite ist. Wir dürfen nun aber nicht nach hinten schauen. Die schweren Spiele kommen jetzt.“

Christoph Ullmann: „Uns hat die Cleverness gefehlt. Punkte wären wieder möglich und auch verdient gewesen. Ein, zwei Fehler haben den Unterschied gemacht. Aber das Turnier ist noch lang, daher sollten wir uns jetzt schnellstmöglich auf den kommenden Gegner konzentrieren.“

Frank Hördler: „Erneut haben wir einer Topnation einen großen Kampf geliefert. Wie schon in den Partien zuvor fehlt der verdiente Lohn. Der Tag Pause ist jetzt wichtig und tut uns allen gut. Da können wir die Speicher wieder auffüllen und mit vollem Elan in die kommende Partie gehen.“

Patrick Hager: „Wir sind schon enttäuscht, weil wir mehr erwartet haben. Das war eine bittere Niederlage. Aber es bringt nun nichts, noch lange darüber nachzudenken. Wir müssen weitermachen und an die Leistungen anknüpfen. Dann kehrt auch der Erfolg zurück.“