Die Schweiz, der FavoritenschreckWM kompakt

Reto Suri verwandelte den entscheidenden Penalty für die Schweiz. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Reto Suri verwandelte den entscheidenden Penalty für die Schweiz. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Frankreich – Österreich 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)

Österreich musste nun bereits die zweite Niederlage hinnehmen und steht weiter ohne Punkte da. Die Franzosen schockten die Rot-Weiß-Roten mit einem Doppelschlag in der vierten und fünften Minuten, als Damien Fleury und Teddy da Costa das frühe 2:0 erzielten. In einer Partie mit wenigen Strafminuten machte Julien Desrosiers in der 38. Minute mit dem 3:0 alles klar. Österreich gelang nur noch das 1:3 in der 48. Minute durch Thomas Vanek. Strafen: Frankreich 4, Österreich 4. Zuschauer: 3471 (in Helsinki).

Weißrussland – Slowenien 4:3 (1:1, 1:0, 2:2)

Ein spannendes Spiel in einem allerdings nahezu leerem Globen. In der 14. Minute brachte Kapitän Tomas Razingar die Slowenen zum ersten und einzigen Mal in Führung. Ilya Kaznadei traf in der 18. Minute zum Ausgleich. Knapp 30 Minuten waren gespielt, als Alexander Kitarov ersmals für einen weißrussischen Vorsprung sorgte. Die Slowenen blieben dran, glichen durch den Bietigheimer Macel Rodman (42.) und den Ingolstädter Robert Sabolic (55.) zum 2:2 und 3:3 raus. Nachdem Andrei Filichkin (44.) zum 3:2 getroffen hatte, durfte Alexei Ugarov in der 56. Minute den Siegtreffer bejubeln. Strafen: Weißrussland 4, Slowenien 6. Zuschauer: 1411 (in Stockholm).

Deutschland – Russland 1:4 (0:0, 0:2, 1:2)

Nach dem Punktgewinn gegen Finnland verkauften sich die Deutschen auch gegen den nächsten Favoriten gut, mussten sich aber dem Rekordweltmeister und Titelverteidiger aus Russland geschlagen geben, weil vor allem Ilya Kovalchuk von den New Jersey Devils etwas gegen eine erneute Überraschung hatte. Der NHL-Star langte gleich dreimal zu. Zwischenzeitlich hatte der Kölner Kapitän John Tripp die DEB-Auswahl auf 1:2 herangebracht. Den Schlusspunkt setzte Denis Kokarev in der Schlussminute mit einem Schuss ins inzwischen leere deutsche Tor. Strafen: Deutschland 2, Russland 20. Zuschauer: 3705 (in Helsinki).

Schweiz – Kanada 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0) n.P.

Die Schweizer scheinen ja etwas vorzuhaben bei dieser WM! Nach dem Auftaktsieg gegen Schweden feierten die Eidgenossen den nächsten Sieg gegen eine große Eishockeynation und werden offenbar zum Favoritenschreck. Denis Hollenstein brachte die Schweiz in der 14. Minute in Führung. Es schien „normal“ zu laufen, als die Kanadier durch Andrew Ladd (35.) und Matt Read (48.) auf 2:1 drehten. Doch Nino Niederreiter erzwang in der 54. Minute die Extraspielzeit. Die blieb torlos – und am Ende entschieden erst die Penaltys 15 und 16 die Partie. Reto Suri verwandelte seinen Versuch, während Matt Duchene vergab. Suri hatte schon seinen ersten Versuch verwandelt, was auch für Duchene galt. Nur die „Wiederholung“ gelang ihm nicht. Für Kanadas Trainer Lindy Russ ist das Jahr 2013 kein Glücksjahr. Im Febraur wurde er nach 16 Jahren bei den Buffalo Sabres gefeuert. Strafen: Schweiz 6, Kanada 8. Zuschauer: 6107 (in Stockholm).

Lettland – USA 1:4 (0:0, 1:2, 0:2)

Die Letten machten es den Amerikanern nicht leicht. In der 22. Minute brachte Arturs Kulda das Team aus dem Baltikum sogar in Führung, doch exakt 60 Sekunden später stand es nach dem Tor von Tim Stapleton, der in der KHL für Dynamo Minsk spielt, 1:1. In der 25. Minute markierte David Moss die US-Führung. Erst in der Schlussphase fiel die endgültige Entscheidung. Bobby Butler (51.) und Matt Hunwick (53.) stellten den Endstand her. Strafen: Lettland 14, USA 12. Zuschauer: 5048 (in Helsinki).

Norwegen – Dänemark 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)

Schon nach 63 Sekunden brachte Mats Trygg die Norwegen in Führung. Bei angezeigter Strafe erhöhte Anders Bastiansen auf 2:0 (38.). Doch die Dänen schlugen zurück. Stefan Lassen verkürzte auf 1:2 (46.), Mads Boeker glich die Partie schließlich aus (50.). Doch in die Verlängerung ging das Spiel dennoch nicht. Zweieinhalb Minuten vor Ende erzielte Patrick Thoresen den 3:2-Siegtreffer für Norwegen. Strafen: Norwegen 14, Dänemark 12. Zuschauer: 3754 (in Stockholm).

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