DEB-Team weiter im Rennen um das WM-Viertelfinale 4:2-Sieg gegen Österreich

Dank seines erneut starken Goalies Mathias Niederberger triumphierte das DEB-Team über die Schweiz und zog ins WM-Halbfinale ein. (picture alliance / DeFodi Images | Samppa Toivonen/Apollo Photo)Dank seines erneut starken Goalies Mathias Niederberger triumphierte das DEB-Team über die Schweiz und zog ins WM-Halbfinale ein. (picture alliance / DeFodi Images | Samppa Toivonen/Apollo Photo)
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Österreich – Deutschland 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)

Erstmals im Turnier ging das Team von Bundestrainer Harold Kreis mit 1:0 in Führung, als Nico Sturm sich mit all seinem Speed und seiner Energie durch die österreichische Abwehr tankte und mit einem ansatzlosen Schuss aus der Bewegung zur frühen Führung für Deutschland traf. Das DEB-Team ließ sich danach auch von Österreichs Ausgleichstor nicht beeindrucken und ging noch im ersten Abschnitt durch Tuomie Parker wieder in Führung, der einen sehr strukturiert vorgetragenen Angriff nach Drop-Pass von Ingolstadts Wojciech Stachowiak vollendete.

Die Sturmreihe mit „Stacho“, Straubings Tuomie und Meister-Bulle Justin Schütz brachte viel Energie ins Spiel und sorgte im Mittelabschnitt für die Vorentscheidung. Stachowiak kreiselte durch die österreichische Abwehr und vollendete seinen Alleingang, auch weil Justin Schütz den ÖEB-Verteidiger auf sich zog (34.).

Im Schlussdrittel kamen die Rot-Weißen durch Lukas Haudum zum Anschlusstreffer, ehe in der Schlussphase erneut Nico Sturm mit seinem Treffer ins leere Tor der Österreicher alles klar machte.

Es war eine sehr kompakte Mannschaftsleistung, mit der das DEB-Team sich die Chancen auf das Viertelfinale wahrte, auch wenn das Defensivverhalten in manchen Phasen durchaus hätte konsequenter sein dürfen.

„Wir hatten gestern (gegen Dänemark) ein sehr, sehr schweres Spiel, sowohl physisch als auch emotional. Dann ist es auch nicht so einfach, diese Detailbesessenheit direkt am nächsten Tag wieder zu bringen, gegen eine Mannschaft, die gestern frei hatte und heute frisch war. Alles in allem ist es aber auch immer ein Zeichen für eine gute Mannschaft, dass man dann solche Spiele am Ende trotzdem gewinnen kann“ , sagte Doppeltorschütze Nico Sturm von den San Jose Sharks nach dem Spiel.

0:1 Nico Sturm (Alexander Ehl, Mathias Niederberger) 04:22
1:1 Bernd Wolf (Peter Schneider, Marco Rossi) 11:15
1:2 Parker Tuomie (Wojciech Stachowiak, Jonas Müller) 16:28
1:3 Wojciech Stachowiak (Justin Schütz, Moritz Müller) 33:32
2:3 Lukas Haudum (Ali Wukovits, Mario Huber) 53:25


2:4 Nico Sturm 58:58 ENG

Ungarn – Finnland 1:7 (0:1, 1:1, 0:5)

Lange Zeit tat sich Co-Gastgeber Finnland schwer gegen die kampfstarken Ungarn. Im Schlussdrittel schossen die „Löwen“ jedoch einen standesgemäßen Vorsprung heraus und haben damit als Gruppendritter weiterhin das Viertelfinale im Visier.

0:1 Mikko Lehtonen (Mikko Rantanen, Ate Ohtamaa) 12:52
0:2 Kaapo Kaako (Joel Armia, Antti Suomela) 23:09
1:2 Balasz Sebök (Tamas Pozsgai, Vilmos Gallo) 26:46
1:3 Atte Ohtamaa (Kaapo Kaako, Sakari Manninen) 40:51
1:4 Teemu Hartikainen (Mikko Rantanen, Mikko Lehtonen) 43:24
1:5 Kasperi Kapanen (Kaapo Kaako, Antti Suomela) 46:20
1:6 Walteri Merela (Niklas Friman, Hannes Björninen) 54:42
1:7 Joel Armia (Olli Määtä, Jossi Olkinuora) 59:01

Lettland – Slowenien 3:2 (1:0, 2:2, 0:0)

Mit einem knappen 3:2-Erfolg gegen die weiterhin sieglosen Slowenen wahrten die Letten ihre Chancen auf das Viertelfinale und stehen derzeit auf Rang 4 in der Gruppe B.

1:0 Rihards Bukarts (Andris Dzerins, Miks Indrasis) 11:14
1:1 Anze Kuralt (Rok Ticar, Aleksandar Magovac) 27:55
2:1 Kaspars Daugavins (Uvis Janis Balinskis) 31:20
3:1 Roberts Bukarts (Andris Dzerins) 37:39
3:2 Miha Verlic (Jan Urbas) 39:47

Kasachstan – Slowakei 4:3 (0:1, 3:0, 0:2, 0:0, 1:0) n.P.

Durch die Shootout-Niederlage gegen Kasachstan erhielten die Hoffnungen der Slowaken auf den Einzug ins Viertelfinale einen empfindlichen Dämpfer. Nikita Mikhailis verwandelte den entscheidenden Penalty für die Kasachen, die bis ins Schlussdrittel mit 3:1 führten, ehe die Slowaken vier Minuten vor dem Ende noch ausglichen und so wenigstens einen Punkt sicherten.

0:1 Patrik Koch (Marek Hrivik) 14:58
1:1 Roman Starchenko (Yevgeni Rymarev, Samat Daniyar) 21:03
2:1 Valeri Olekhov (Nikita Mikhailis, Roman Starchenko) 24:50
3:1 Yevgeni Rymarev (Nikita Mikhailis, Roman Starchenko) 25:22
3:2 Richard Panik (Marek Hrivik, Patrik Koch) 48:33
3:3 Pavol Regenda (Marek Hrivik, Michal Iwan) 56:58
4:3 Nikita Mikhailis 65:00 PSO


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WM Vorrunde

Freitag 10.05.2024
Slowakei Slowakei
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Deutschland Deutschland
Schweiz Schweiz
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Norwegen Norwegen
Tschechien Tschechien
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Finnland Finnland
Schweden Schweden
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United States of America USA
Samstag 11.05.2024
Frankreich Frankreich
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Kasachstan Kasachstan
Großbritannien Großbritannien
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Österreich Österreich
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Dänemark Dänemark
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Lettland Lettland
Norwegen Norwegen
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Tschechien Tschechien
United States of America USA
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Deutschland Deutschland
Sonntag 12.05.2024
Slowakei Slowakei
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Kasachstan Kasachstan
Finnland Finnland
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Großbritannien Großbritannien
Dänemark Dänemark
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Kanada Kanada
Lettland Lettland
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Österreich Österreich
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Schweden Schweden
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Polen Polen