0:1! Kampf wurde nicht belohntKnappe Niederlage gegen die Schweiz

Die Deutschen und die Schweizer boten sich einen intensiven Kampf. (Foto: Imago)Die Deutschen und die Schweizer boten sich einen intensiven Kampf. (Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die deutsche Nationalmannschaft musste sich in Prag der Schweiz mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) geschlagen geben. Der Kampf war groß, die Defensive gut. Doch ein Patzer in der 53. Minute reichte, um das Spiel abzugeben – auch weil nach vorne nicht viel gelang.

Es gab einige Veränderungen im deutschen Team nach der Klatsche gegen Kanada. Nico Krämmer kam für Christoph Ullmann ins Team. Außerdem stand nun Timo Pielmeier im Tor. Die wichtigste Veränderung war jedoch keine personelle: Das DEB-Team kämpfte und rackerte bis zum Umfallen. Die Weiß-Schwarzen stellten den Eidgenossen früh die Wege zu, spielten ein aggressives Forechecking. Das nahm den läuferisch starken Schweizern den Raum, während sich so auch Gelegenheiten für die Deutschen ergaben. Und wenn doch mal jemand durch kam, stand Timo Pielmeier im Weg. Manchmal half auch das Glück – wie in der zehnten Minute als Damien Brunner den Puck nach einem 2:1-Konter mit Kevin Romy den Puck über das Tor donnerte.

Ähnlich verlief Drittel zwei, wobei sich um die Spielhälfte herum ein offener Schlagabtausch allerdings ohne Großchancen entwickelte. Am knappsten wurde es in der 33. Minute, als Matthias Bieber aus dem Slot abzog – doch Pielmeier fing die Scheibe weg. Als die Deutschen in der Schlussphase des zweiten Abschnitts ein wenig in der Intensität nachließen, mit der sie zuvor die Schweizer bearbeitet hatten, bekamen die Rot-Weißen Oberwasser, die aber wiederum daraus kein Kapital schlagen konnten.

Beide Teams bekämpften sich auch im Schlussabschnitt – am gefährlichsten wurde es zunächst durch einen abgefälschten Schuss. In der 50. Minute zog Cody Almond ab, traf den Deutschen Brent Raedeke, von dem die Scheibe an die Latte des deutschen Tores prallte. In der 53. Minute war es dann passiert: Nach einem verlorenen Zweikampf an der Bande, ließen die Deutschen Denis Hollenstein völlig alleine vor dem Tor stehen – der Puck kam zu ihm – Tor. Die Deutschen kämpften weiter, wurden aber nicht mehr gefährlich.

Nun geht es am Donnerstag (20.15 Uhr) gegen Schweden weiter.

Tor:
0:1 (52:16) Denis Hollenstein (Damien Brunner, Kevin Romy)

Strafen: Deutschland 12, Schweiz  6
Zuschauer: 10.253

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