Zweitligisten verabschieden Durchführungsbestimmungen2. Bundesliga

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Der Plan ist folgender: Statt der Abstiegsrunde spielen die letzten Vier der 2. Bundesliga zwei Play-down-Runden im Best-of-Seven-Modus. Während der Oberliga-Meister direkt aufsteigt, soll der Vizemeister der Oberliga eine Relegation gegen den Verlierer der zweiten Play-down-Runde der 2. Bundesliga bestreiten. Der Sieger dieser Relegation wäre für die 2. Bundesliga qualifiziert. Sollte es dem Meister und/oder Vizemeister der Oberliga aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, in der 2. Bundesliga zu spielen, dürften sich auch die unterlegenen Halbfinalisten – sozusagen als Nachrücker – für die 2. Bundesliga bewerben.

„Es geht uns nicht um eine Aufstockung der 2. Bundesliga auf 14 Mannschaften, sondern um die Rückkehr zu der eigentlichen Stärke von 14 Mannschaften“, sieht ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger nicht in dieser Regelung, sondern eher in dem Umstand, seit Jahren nur mit 13 Teams spielen zu können, den Sonderfall. Ein Sonderfall, den die Zweitligisten nicht mehr wünschen. „Das hat wirtschaftliche und sportliche Gründe.“

Das Problem: Aus Verbandskreisen verlautete, dieser Plan sei nicht mit den für die Oberligen zuständigen Verbänden abgestimmt, so dass die Durchführungsbestimmungen der betreffenden Ligen gar nicht rechtzeitig angepasst werden könnten. ESBG-Pressesprecher Oliver Mayer erklärt dazu: „Das ist ein Angebot an die Oberliga. Es gäbe zusätzlich das Relegationsspiel.“ Im Umkehrschluss: Würde der Oberliga-Zweite „nicht antreten“, weil es eben die Durchführungsbestimmungen der Oberliga nicht zuließen, hätte der Zweitligist diese Relegation gewonnen. Mayer betont: „Das ist ein Beschluss, auf den die Ligenleiter der Oberligen aufsetzen können.“

In der Pressemitteilung der ESBG wird Geschäftsführer Alexander Jäger zitiert: „Heute wurde ein klares Signal für die Weiterentwicklung der 2. Eishockey-Bundesliga gesetzt. Mit den heutigen Änderungen in den Durchführungsbestimmungen haben wir ambitionierten Oberligisten die Möglichkeit geschaffen, ab der übernächsten Saison an unserem Spielbetrieb teilzunehmen, sofern sie über die sportliche Qualifikation verfügen.“

In der Mitteilung heißt es weiterhin: „Große Enttäuschung herrschte bei den anwesenden Teilnehmern über die kurzfristige Absage der Vertreter aus Kaufbeuren und Garmisch-Partenkirchen, die durch ihre Nichtteilnahme am  Umlaufbeschluss der Durchführungsbestimmungen die heutige Tagung erst notwendig machten. Die Hauptrunde der Saison 2012/2013 startet am kommenden Freitag und endet am 17. März 2013.“

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