Zwei hart erkämpfte Punkte

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Dabei gab es am 20. Spieltag für die Dresdener eine ebenso bittere wie unnötige Niederlage. Bis zur 55. Minute führten sie gegen die Landshut Cannibals mit 4:2, und gaben dann das Spiel mit 4:6 verloren, was einem Blackout der gesamten Mannschaft gleichkommt, den die Niederbayern eiskalt ausnutzten. Für Trainer Thomas Popiesch waren allerdings die zehn Minuten vor diesem Zeitpunkt entscheidend, als es die Dresdner versäumten, durch den Ausbau des Vorsprungs das Spiel vorzeitig zu entscheiden, Chancen dafür gab es.

Keine guten Voraussetzungen für die Partie beim Tabellenletzten Bietighiem Steelers, die sich unter ihrem neuen Trainer Kevin Gaudet überaus kampf- und laufstark präsentierten. Genauso agierten die Ellentaler auch in dieser Begegnung und konnten nach genau sechs Minuten durch Chris St.Jaques in Überzahl in Führung gehen, die sie bis zur 52. Minute auch behaupten konnten. Die Eislöwen glichen zwar zunächst durch Dominik Hammer (11.) aus, rannten aber bis Mitte des Schlussabschnitts einem Rückstand hinterher. Hier zeigte sich allerdings die Moral und der Kampfgeist der Eislöwen, die im letzten Drittel die sich bietenden Chancen noch nicht zu 100 Prozent, aber dennoch nutzten und dem Ausgleich acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit auch das „Golden Goal“ in der Verlängerung folgen ließen.