Zwei Derbysiege, die mehr als nur zwei Siegen sind

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Das Oberbayernderby gegen Rosenheim hatte eine prächtige Kulisse. Mehr als 3.000 Zuschauer fanden den Weg ins Olympia-Eissportzentrum. Diese sahen zwei Mannschaften, die auf Augenhöhe spielten. Beide schenkten sich nichts und spielten sehr offensiv, was vielleicht den Trainern nicht gefiel, aber den Zuschauern. Am Ende stand ein im letzten Drittel heraus gespieltes 7:4 für die Hausherren, was insofern verdient war, weil der SCR den Sieg noch einen Tick „mehr wollte“ als der Gegner.

Erwähnenswert ist auch, dass die Zuschauer eine „Eishockey-Party“ feierten. Gut 700 Rosenheimer und 2300 Werdenfelser Anhänger sorgten für den würdigen Rahmen. Hier gilt es sich nochmals zu bedanken, vor allem weil es auch absolut friedlich blieb, so wie es im Eishockey eigentlich Tradition ist.

 Eine ähnliche Kulisse gab es auch in Landshut, wo der SCR krasser Außenseiter war. So war es auch nicht überraschend, dass die Niederbayern das erste Drittel klar dominierten, doch Trainer Travniceks Plan ging auf. Sein erstes Ziel hieß, nicht zu hoch in Rückstand zu geraten und dies verdankte er vor allem dem überragend Torhüter Harti Wild. Je länger das Spiel dauerte, um so mehr übernahm der SCR das Kommando. Im letzten Abschnitt hatten die Hausherren konditionell nichts mehr zuzulegen. Die Werdenfelser hatten mehr Kraft und verdienten sich das Unentschieden beim Tabellenführer. Den Zusatzpunkt holte sich der Spieler des Tages. Harti Wild parierte alle Penaltys der Landshuter und wurde somit auch zu Recht vom mitgereisten Anhang gefeiert.

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