Zuschauerinteresse auf dem Prüfstand

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Der EC Bad Nauheim geht in die Werbe-Offensive. Mit Unterstützung der "Club 30"-Partner, sprich: der Hauptsponsoren, sowie halben Eintrittspreisen in allen Kategorien soll am Freitag (19.30 Uhr) zum Verfolgerduell der 2. Bundesliga gegen den Heilbronner EC das Colonel-Knight-Stadion gefüllt werden. Mit 3500 bis 4000 Zuschauern rechnet der Kaufmännische Leiter Dirk Ex, zumal die "Falken" unter Trainer Jamie Bartman zuletzt durchgestartet sind und den Rückstand auf Bad Nauheim auf inzwischen vier Zähler verkürzt haben. Der Grundgedanke der "Club 30"-Aktion: Jeder Werbepartner kauft zwischen 30 und 50 Karten, die an Geschäftspartner und Freunde - in erster Linie Nicht-Fans - als Geschenk zum Schnuppern vergeben werden und wirbt obendrein mit Flyern in einem vollen Stadion für sein Unternehmen. Angesichts dieser Basis-Einnahme können die Roten Teufel dem Stammpublikum die Partie zu halbierten Preisen anbieten, zudem sind die treuen Fans - vergleichbar mit der im Dezember vom Fanförderkreis initiierten Aktion "1+1" - aufgefordert, im eigenen Umfeld Werbung für dieses Spiel zu betreiben. "Mit diesem Abend könnte ein Zeichen für die Zukunft gesetzt werden", weiß Dirk Ex, dass Alleingesellschafter Hans Bernd Koal die Zuschauerzahl ganz genau interpretieren und in seine Entscheidung, die kommende Saison betreffend, einbeziehen wird. Fehlen wird den Roten Teufel voraussichtlich Verteidiger Josef Peroutka, der sich am vergangenen Freitag einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Seine Position übernimmt Jan Hemmes.