Zurek-Gala reichte nicht zum Sieg

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Beim dritten Topspiel innerhalb von sechs Tagen ging dem EHC Wolfsburg die Kräfte aus und die Grizzly Adams unterlagen dem kampfstarken EC Bad Nauheim mit 3:4 (0:2/1:0/2:1) nach Penaltyschiessen. Alles überragender Mann auf dem Eis war EHC-Torjäger Jan Zurek, der während der regulären Spielzeit einen Hattrick schaffte und auch seinen Penalty verwandelte. Improvisieren musste Grizzly-Trainer Stefan Mikes vor dem Spiel, fielen doch neben Daniel Körber (Nasen-OP) kurzfristig noch Kapitän Ronny Martin und Stürmer Petri Kujala (beide Grippe) aus. Klar die bessere Mannschaft waren im ersten Abschnitt die Gäste, die nach zwanzig Minuten verdient mit 2:0 durch Tore von Loney (7.) und Pyka (14.) führten. Ab dem zweiten Drittel wurde das Skoda-Team dann stärker und allen voran Jan Zurek lief zur Hochform auf. Zunächst verkürzte der Tscheche per abgefälschtem Schlagschuss auf 1:2 (27.), dann egalisierte er die Gästeführung per Bauertrick (44.). Bühne frei für den Top-Torjäger auch in der 51. Spielminute, als er sich bei 4-4 die Scheibe in der neutralen Zone schnappte, durch die gegnerische Abwehrreihe tanzte und auch Conti im ECN-Tor keine Chance ließ. Als das Skoda-Team kurz vor Spielende eine Strafzeit gegen Oliver Ciganovic unbeschadet überstand und gerade wieder komplett auf dem Eis war, kamen die Roten Teufel doch noch zum Ausgleich. Gerbig nutzte eine Unachtsamkeit zum Ausgleich (59.) und brachte die Grizzlies damit um ihre verdienten drei Punkte. Im Penaltyschiessen traf für den EHC nur Zurek, während Loney, Murray und Burman für ihr Team den Zusatzpunkt sicherten.