Wolfsburg beendet Regensburger Serie

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Der EHC Wolfsburg gewann das Spitzenspiel des 40.Spieltags der 2. Bundesliga gegen den EV Regensburg nach 60 rasanten Spielminuten verdient mit 4:2 (1:1/3:0/0:1). Damit beendete das Skoda-Team die Regensburger Siegesserie, die zuletzt sieben Begegnungen in Folge nicht mehr verloren hatten. Den besseren Auftakt ins Spiel hatten allerdings die Gäste von der Donau. Genau 1:30 Minuten waren gespielt, als Cmunt die Wolfsburger Abwehr austanzte und Kock den Abpraller verwerten konnte. Die Grizzlies zeigten sich von dem Gegentreffer wenig beeindruckt und kamen bereits zwei Minuten später zum Ausgleich. Einen Schlagschuss von Rudolf Wolf ließ Gäste-Keeper Cavallin durch die Schoner rutschen und David Musial hatte wenig Mühe, den Puck über die Linie zu schieben (4.). In der Folgezeit entwickelte sich eine rasante und intensive Begegnung, in der beide Teams ein hohes Tempo gingen. Da sich auch die Eisbären, im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften im Eispalast, nicht hinten reinstellten und ebenfalls offensiv agierten, bekamen die begeisternd mitgehenden Zuschauer viele Torraumszenen geboten. Weitere Treffer fielen allerdings erst wieder im Mitteldrittel. Jetzt drehten die Grizzlies richtig auf und boten ihren Fans Offensiveishockey vom Feinsten. Als Torjäger Jan Zurek im Nachschuß ein Karabin-Solo vollendete und den Puck in die Maschen hämmerte, stand der Eispalast Kopf (22.). Selea mit einem Solo und Woolf mit einer hochkarätigen Chance hätten erneut ausgleichen können, doch EHC-Goalie Marek Mastic bot wieder eine starke Partie und ließ sich nicht überwinden. Nach gut der Hälfte des Spiels startete Zurek in Unterzahl ein Solo, wird aber im letzten Moment beim Torschuß behindert. Gut, dass Kapitän Ladislav Karabin zur Stelle war und den Nachschuß sicher im Kasten von Cavallin unterbrachte (31.). Als dann Christoph Paepke kurz vor der Pause noch zum 4:1 traf (38.), war die Vorentscheidung gefallen. Mit einem neuen Torwart, Niedermeier ersetzte Cavallin, kamen die Eisbären wieder aus der Kabine. Doch mehr als das 2:4 durch Rohde wollte nicht mehr fallen (47.). Zu abgeklärt und souverän stand das Skoda-Team in der Abwehr, durch schnelle Konter brachte der EHC seinen Gegner zudem weiter in Bedrängnis. "Oh wie ist das Schön", sangen die jubelnden Wolfsburger Fans nach dem Abpfiff und ließen ihre Lieblinge bei einer Ehrenrunde noch einmal hochleben. Durch diesen Sieg bleibt der EHC Wolfsburg weiter Tabellenführer und hält zudem Verfolger Regensburg auf Distanz. Am kommenden Wochenende empfangen die Grizzlies am Freitag zunächst Weiden (20 Uhr, Eispalast), am Sonntag gehts nach Schwenningen.

DEL2 Hauptrunde

Sonntag 22.09.2019
SC Bietigheim Steelers Bietigheim
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