Wölfe unterliegen beim Tabellenführer Straubing mit 3:7

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Viel Pech hatten die Wölfe Freiburg zu Beginn der Partie gegen die Straubing Tigers. Nach fünf Minuten lagen sie bereits mit drei Toren Abstand hinten. Zunächst hatte Mann ein wenig glücklich in Überzahl getroffen, als Lipsett die Strafbank drückte. Ein Freiburger Spieler wollte die Scheibe über die Bande aus dem eigenen Drittel befördern, da prallte sie von einer scheinbar schlecht montierten Werbebande so unglücklich ab, dass Straubing einen unerwarteten Gegenangriff starten konnte. Bronsard blieb ohne Chance. Gleiches galt auch für die kommenden Gegentore. Straubing bestrafte jeden noch so kleinen Fehler der Gäste aus dem Breisgau. In Minute fünf hatte Fox geschlafen und Hede den Wölfe-Goalie anschließend im direkten Duell bezwungen, drei Minuten später zog Janke unhaltbar von der blauen Linie ab. 4:0 also zur Pause.



Den besseren Start in Drittel zwei erwischten eindeutig die Wölfe. Nach 64 Sekunden setzte Wolf den ersten Schuss in die Maschen und weitere 103 Sekunden danach sorgte Hölscher mit seinem Treffer zum 4:2 für Hoffnung im Wölfe Lager. Zu diesem Zeitpunkt lief bei den Tigers recht wenig zusammen. Dieser Zustand sollte auch zunächst erhalten bleiben. Straubing benötigte einige Minuten bis sie wieder einigermaßen in ihr Spiel fanden. Die Wölfe versäumten es jedoch in dieser Phase entscheidend nachzulegen. So gelang es Gallant in der 32. Minute den zweiten Überzahltreffer zu markieren und vorerst zumindest den Drei-Tore-Abstand wieder her zu stellen. Freiburg steckte aber ob dieses neuen Rückschlages nicht auf und entwickelte auf fremdem Eis weiter Druck. Das dieser nicht von Erfolg gekrönt wurde lag häufig am sicheren Bales im Tor der Bayern.



Dass man jedoch von der Strafbank aus keine Tor schießen bzw. verhindern kann bewies Slaventinski in der 32. Minute. Während er eine Strafe wegen Hakens absaß, gelang Batherson der dritte Überzahltreffer, das 6:2. Somit waren die Wölfe um den erarbeiteten Lohn gebracht und das Drittel ging 2:2 unentschieden aus.



Abschnitt drei wartete dann mit wenigen, spektakulären Szene auf. Das Spielgeschehen hatte sich hauptsächlich in die neutrale Zone verlagert. Der Tabellenprimus beanspruchte jedoch auch in dieser Phase mehr Spielanteile für sich. Freiburg blieb vor dem gegnerischen Tor einfach zu harmlos. In der Folge wurde die Partie deutlich ruppiger. Ständige Strafen auf beiden Seiten sorgten für viele Unter- und Überzahlsituationen, die jedoch kein zählbares Resultat hervor brachten. In der 50. Minute überstanden die Wölfe gar ein 5-3 Überzahlspiel der Gastgeber schadlos, bis Schinköthe in der 53. Minute während der zweiten doppelten Überzahl binnen wenigen Spielzügen eine Khaidarov-Strafe zum insgesamt vierten Powerplay-Treffer ausnutzte. In der Folge passierte nur noch recht wenig. Nennenswert lediglich der Treffer von Lukas Slavnetinsky drei Minuten vor dem Ende, der jedoch nur noch zur Ergebniskorrektur beitrug.



Freiburg verliert also seine siebte Partie in Folge. Straubing siegt verdient mit 7:3. Eine unglückliche Anfangsphase, zu viele z.T. überflüssige Strafzeiten und entsprechend vier Tore in Unterzahl machten den Unterschied letztlich aus. Dennoch konnte die Mannschaft phasenweise, vor allem im Mittelabschnitt, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen, was Hoffnung auf eine Wende in der Niederlagenserie macht.



Tore:

1:0 (03:10) 5-4 Mann (Batherson, Hede)

2:0 (03:37) Lavallee (Seyller, Endraß)

3:0 (04:47) Hede (Mann)

4:0 (08:55) Janke (Trew, Schinköthe)

4:1 (21:04) Wolf (Zelenka)

4:2 (22:47) Hölscher (Mares, Parrish)

5:2 (31:00) 5-4 Gallant (Lehner)

6:2 (36:57) 5-4 Batherson (Hede)

7:2 (52:25) 5-3 Schinköthe (Trew, Janke)

7:3 (57:12) Slaventinsky (Parrish)


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