Wölfe schlagen Weiden - Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Der Kampf um die Playoff-Plätze in der 2. Bundesliga wird erst am allerletzten Spieltag der Doppelrunde entschieden! Am Freitagabend holten sich sowohl der SC Bietigheim (3:2-Sieg in Crimmitschau) als auch die Wölfe Freiburg (3:0 in Weiden) drei weitere Punkte, während der EV Landshut mit 1:5 in Schwenningen verlor. Das bedeutet: Vor dem letzten Spieltag rangieren die Landshuter mit einem Punkt Vorsprung vor den Wölfen, die ebenfalls nur ein Punkt vom SC Bietigheim trennt. Gegen beide Teams haben die Wölfe allerdings den besseren direkten Vergleich.

In Weiden zeigten die ersatzgeschwächten Wölfe (ohne Fox, die gesperrten Mares und Lipsett sowie auch ohne die Förderlizenzler Gerbig und Danner) eine sehr souveräne Auswärtsleistung. Bereits nach zwei Zeigerumdrehungen hatte S. Danner seine Farben im Powerplay in Front geschossen. In numerischer Unterlegenheit machte der grippekranke, aber dennoch sehr starke Palmer Anfang des zweiten Drittels das 2:0. Dort verpassten es die Wölfe wenig später bei einem 5:3-Überzahlspiel, den Sack zuzumachen. Die endgültige Entscheidung besorgte schließlich Jiri Zelenka mit einem Empty-Net-Treffer in der 60.Minute. Die spektakulärste Szene erlebte das Spiel im Schlussdrittel: Dort verlor Bronsard seine Kelle. Geistesgegenwärtig drückt Goc dem Wölfe-Keeper seinen Schläger in die Hand, und der klärt mit fremdem Gerät - toll!

Zu gefallen wusste auch Neuzugang John Nail bei seinem Debüt. "Es dauerte ein bisschen, bis er sich akklimatisiert hatte, danach hat Nail aber eine sehr gute Partie gezeigt", sagte Wölfe-Trainer Doug Bradley, der auch deshalb rundum zufrieden war, weil die Wölfe in der neutralen Zone nichts anbrennen ließen und über 60 Minuten hinweg sicher in der Defensive standen. Trotzdem wollte Bradley nicht in Jubel ausbrechen: "We did, what we had to do."

Am Sonntag (Beginn: 18 Uhr) müssen die Wölfe nun auf eigenem Eis gegen den Tabellenführer EHC Straubing (ohne den gesperrten Topp-Verteidiger Lehner) gewinnen, um sich die Playoffs 100% zu sichern. Die Wölfe Freiburg hoffen dabei an diesem Abend auf eine stimmgewaltige Wölfe-Kulisse in der Franz-Siegel-Halle.

Tore:

0:1 (02:15) 5-4 S.Danner (Hölscher/Laylin)

0:2 (26:14) 4-5 Palmer (Zelenka)

0:3 (59:28) 5-6 Zelenka (EN)