Wölfe müssen sich Wolfsburg geschlagen geben

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Gut gekämpft, viel gearbeitet, doch am Ende verloren. So gestaltete sich

der Abend für die Wölfe Freiburg gegen DEL-Absteiger Grizzly Adams Wolfsburg.

Wölfe-Coach Peter Obresa musste weiterhin auf Ryan Smith verzichten, Simon

Danner hingegen war wieder mit von der Partie.

 

Zu Beginn konnten die Gastgeber ein leichtes Übergewicht an Spielanteilen

und Chancen verzeichnen, das erste Tor aber war den Gästen aus Niedersachsen

vorbehalten. Jesse Fibiger verwertete in der 10.Minute ein Überzahlspiel, als er

mit einem Schlagschuss von der blauen Linie Wölfe-Goalie Bronsard überwand.

Letzterem war es auch zu verdanken, dass Wolfsburg in der Folgezeit nicht auf

2:0 erhöhen konnte, indem er einige gute Tormöglichkeiten vereitelte.

 

Das zweite Drittel begann furios, die Wölfe starteten sofort den ersten

Angriff und nach schöner Vorarbeit von Bartosch gelang Aaron Fox der Ausgleich.

Danach drängte Freiburg auf die Führung und Daniel Willaschek besorgte diese in

der 28.Minute. Rifel und Khaidarov leisteten dazu die sehenswerte Vorarbeit, ehe

der Wölfe-Verteidiger in den rechten Winkel einnetzte. Unglücklich sah dabei

Wolfsburg-Schlussmann Rogles aus, da ihm der Puck noch durch die Fanghand glitt.

Nur 76 Sekunden später jedoch gelang den Grizzly Adams der etwas überraschende

Ausgleich, als Zurek im Powerplay erfolgreich war. Bis Ende des 2.Drittels

konnte Wolfsburg den Druck auf das Gehäuse von Christian Bronsard wieder

erhöhen, es blieb aber beim 2:2.

 

Das Schlussdrittel begannen beide Teams offensiv und kamen zu guten

Einschussmöglichkeiten. Eine davon nutzte abermals der Wolfsburger Verteidiger

Fibiger in der 44.Minute zum 2:3. Bis zur 50.Minute waren die Gäste dann der

Vorentscheidung näher als die Freiburger dem Ausgleich. Gut zehn Minuten vor

Ende erholten sich die Wölfe vom Druck der Wolfsburger, allerdings stand der

DEL-Absteiger sehr sicher in der Defensive und hinderte die Wölfe schon früh an

einem ordentlichen Spielaufbau. 74 Sekunden vor Ende der Partie setzte Trainer

Obresa dann alles auf eine Karte und nahm Bronsard zugunsten eines sechsten

Feldspielers vom Eis, doch letztlich fehlte Freiburg das letzte Quäntchen Glück,

um sich noch in die Verlängerung zu retten.

 

Insgesamt ging der Sieg der Wolfsburger in Ordnung. Die Gäste verfügten

über eine stabile Defensive, präsentierten sich in den Zweikämpfen äussert stark

und nutzten ihre Chancen konsequent aus.

 

Am kommenden Freitag empfangen die Wölfe die Eisbären Regensburg,

Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.


Wölfe Freiburg - Grizzly Adams Wolfsburg 2:3 (0:1, 2:1,

0:1)

Tore:
0:1 (09:39) Fibiger (Kurtz) 5-4
1:1 (20:30) Fox

(Bartosch, M.Schröder)
2:1 (27:25) Willaschek (Rifel, Khaidarov) 5-4
2:2

(28:41) Zurek (Delisle, Simon) 5-4
2:3 (43:04) Fibiger (Samendinger,

Kostyrev)

Strafen: Freiburg 12 - Wolfsburg 18
Schiedsrichter: Sander

(Peiting)
Zuschauer: 1859

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