Wölfe hoffen auf NHL-Lockout

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Auf namhafte Verstärkung aus der NHL hoffen die Wölfe Freiburg im Falle eines Spielerstreiks oder einer Aussperrung in der nordamerikanischen Profi-Liga NHL. „Wir haben derzeit nur fünf Ausländer unter Vertrag und Jiri Zelenka wird sicherlich in den nächsten zwei bis drei Monaten nicht fähig sein, unter Wettkampfbedingungen zu spielen. Bei acht möglichen Lizenzen wäre ein NHL-Kracher bei uns schon eine Überlegung wert, selbst wenn er nicht die ganze Saison bleiben würde. Nicht alle europäischen Vereine wollen das aber mitmachen. Ich kenne tschechische Klubs, die verlangen, dass der Spieler für die gesamte Saison kommt oder gar nicht.“ Sportdirektor Thomas Dolak ist bei diesem Thema durchaus für Gespräche offen. „ Es gab schon einige konkrete Anfragen von Spielervermittlern, die das Terrain sondieren wollten. Außerdem haben unsere eigenen nordamerikanischen Spieler z.T. Verwandte, z.T. Bekannte, die in der NHL aktiv sind. Da sind wir auch schon angesprochen worden. Was da an Namen in den Raum gestellt wird, ist zum Teil schon recht spektakulär“, bestätigt auch Pressesprecher Werner Karlin das Wölfe-Interesse an Cracks aus Übersee. Eins machen Geschäftsführer Ronald Danner und Verwaltungsrat Wolfgang Kunkler jedoch unisono klar: „Wir werden für einen solchen Spieler kein finanzielles Abenteuer eingehen, gerade wenn nicht sicher ist, wie lange er zur Verfügung steht.“ Ein spezielles Problem sind dabei nicht in erster Linie die Gehälter, weil manche Spieler eine gewisse Zeit durchaus für vergleichsweise wenig Geld in Europa spielen würden, sondern mehr die enorm hohen Versicherungskosten, mit denen die zum Teil langjährigen, hoch dotierten NHL-Verträge im Falle einer Berufsunfähigkeit durch eine schwer wiegende Verletzung abgesichert werden müssen.


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