Wizards unterliegen Heilbronner Falken in der Schlussphase noch 1:4

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Im zweiten Vorbereitungsspiel für die am 19. September beginnende Saison in der Oberliga hat der Aufsteiger Stuttgart Wizards die erste Niederlage kassiert. Am Freitag Abend hielten die Stuttgarter beim Zweitliga-Spitzenteam Heilbronner Falken 55 Minuten lang gut mit, unterlagen aber dennoch 1:4 (0:1, 1:0, 0:3). Ungeachtet der Niederlage, die um ein, zwei Tore zu hoch ausfiel, wussten die Wizards zu gefallen und zeigten sich gut gerüstet für das nächste interessante Testspiel am Sonntag, 31. August. Dann ist um 18.45 Uhr der Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen zu Gast auf der Stuttgarter Waldau. Vor nur 468 Zuschauern in der Heilbronner Knorr-Arena begannen die Hausherren zunächst druckvoller, wollten sie offensichtlich das überraschende 5:5 der Wizards im Hinspiel am vergangenen Sonntag vergessen machen. So hatte der HEC in den ersten zehn Minuten zwar deutlich mehr und bessere Chancen, Wizards-Goalie Tyrone Garner erwies sich jedoch einmal mehr als Fels in der Brandung und hielt mit teils spektakulären Paraden seinen Kasten sauber. In der 14. Minute musste er das erste und lange Zeit einzige Mal hinter sich greifen, als Björn Friedl zum 1:0-Pausenstand für Heilbronn getroffen hatte. Im Mitteldrittel kamen die Wizards besser ins Spiel und waren den Heilbronnern ein gleichwertiger Gegner. Sie gingen entschlossen in die Zweikämpfe und störten früh den Spielaufbau der Unterländer. Die Chancen, die sich die Heilbronner Falken in dieser Zeit erarbeiteten, machte Tyrone Garner im Tor der Stuttgarter allesamt zunichte. Auch die Wizards hatten Mitte des zweiten Drittels einige hochkarätige Gelegenheiten zum Ausgleich, scheiterten aber ein ums andere Mal an Mike Rosati, dem DEL-erfahrenen Italo-Kanadier im Tor der Falken. Erst in der letzten Minute des zweiten Spielabschnitts - inzwischen hatte Rosati das Tor für Danny aus den Birken verlassen - kamen die Wizards zum verdienten Ausgleich: Mike Bader gelang auf Vorlage von Corey-Joe Ficek das 1:1 in Überzahl (40.). Im Schlussabschnitt erhöhten die Heilbronner Falken das Tempo und die Wizards standen von Beginn an unter Druck. Zunächst hielten sie diesem mit couragiertem Spiel noch Stand, in der 45. Minute gelang Marco Schütz jedoch das 2:1 für Heilbronn. Die Stuttgarter Cracks ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und warteten geduldig auf ihre Chancen. Während Heilbronn mit dem 2:1 zufrieden zu sein schien und sich auf die Defensive verlegte, wurden die Wizards immer aktiver und wollten den Ausgleich erzielen. Die beste Gelegenheit dazu hatten sie in der 56. Minute: die erste Sturmreihe mit John Sicinski, Tim Becker und Mike Hofstrand erspielte sich gleich drei "Hundertprozentige", die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Wie so oft im Eishockey sollte sich diese Abschlussschwäche rächen. In der Schlussphase waren die Wizards zu offensiv und dadurch anfällig für Konter, die die Heilbronner Falken eiskalt ausnutzten. Mit zwei schnellen Toren innerhalb von 46 Sekunden erhöhten Shawn Heaphy und Markus Draxler in der 57. Minute auf 4:1 für Heilbronn, das zugleich den Endstand bedeutete. Trainer Wilbert Duszenko: "Wir haben heute gezeigt, dass wir durchaus mithalten können und 55 Minuten lang ein gutes Spiel gemacht. Eine Partie dauert aber 60 Minuten und es ist natürlich ärgerlich, dass durch individuelle Fehler in der Schlussphase die Niederlage so hoch ausfiel. Das macht aber auch den Unterschied zwischen Oberliga und 2. Bundesliga aus, denn Heilbronn hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Wir wissen nun, woran wir arbeiten müssen und wollen am Sonntag gegen Bietigheim zeigen, dass wir aus solchen Spielen lernen."


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