"Wir wollten euch nur mal eben sagen..."

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…mit diesem Banner begrüßten die Dresdner Fans ihre Mannschaft beim Einlaufen. Auch wenn die Dresdner Eislöwen die vierte Partie des Halbfinals gegen die Schwenninger Wild Wings mit 1:4 (0:1,1:1.0:2) verloren und sich damit in die Sommerpause verabschieden, es bleibt der Stolz auf eine außergewöhnliche Saison, die auch von den kühnsten Optimisten so nicht zu erwarten war und mit dem Platzierung unter den besten vier Teams der 2.Bundesliga ein tolles Ende genommen hat.

Beide Teams gingen sehr engagiert in dieses Spiel und schlugen von Beginn an ein schnelles Grundtempo an. In den ersten Minuten wurden beide Torhüter auf ihre Reaktionen geprüft, aber noch kam nichts Zählbares heraus. Beide Mannschaften störten schon beizeiten den Spielaufbau des Gegners, so dass Großchancen eher selten waren. Allerdings nutzten die Wild Wings ein Fünf zu Drei Überzahlspiel, um in Führung zu gehen. Ryan Gaucher (8.) zog mittig vor dem Tor stehend ab und Kai Kristian im Eislöwen-Kasten war geschlagen. Im Mittelabschnitt agierten die Dresdner konzentrierter und weniger nervös als zuvor, Pässe kamen genauer und auch das Powerplay wirkte aggressiver. Sie erarbeiteten sich vermehrt Spielanteile und so fiel nicht unverdient der Ausgleich, als Patrick Jarrett (30.) einen schönen Querpass von Sami Kaartinen annehmen und den Puck versenken konnte. Allerdings fiel genau in diese Druckphase der Dresdner die erneute Führung für die Gäste. Andreas Gawlik (32.)traf die Querlatte, auf der der Puck noch kurz rollte und dann hinter die Linie fiel. Die Eislöwen kämpften weiter um jeden Puck und hatten zu Beginn des letzten Drittels Chancen im Minutentakt, aber entweder war Steve Silverthorn, ein Schläger oder der Pfosten im Weg. Zweieinhalb Minuten vor Spielende setzte Trainer Thomas Popiesch alles auf eine Karte und nahm seine Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, allerdings machten Adam Borzecki (19.) und Brock Hooton (20.) mit ihren Treffern ins leere Dresdner Tor den vierten Sieg für die Wild Wings perfekt, die damit im Finale der Play-Offs der 2.Bundesliga stehen. Dazu herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

Die Fans der Dresdner Eislöwen feierten ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff euphorisch und ließen am Ende Torhüter Kai Kristian noch einmal ganz allein auf einer Ehrenrunde hochleben. Der junge Goalie wuchs in den Halbfinalpartien über sich hinaus, als er nach der Verletzung von Stammtorhüter Pasi Häkkinen ins kalte Wasser geworfen werden musste und sich mehr als nur respektabel schlug. Trainer Thomas Popiesch fasste den Grundstein des Erfolges noch einmal in Worte: „Wir für euch, ihr für uns, gemeinsam für die Dresdner Eislöwen!“ Und genau das macht Appetit auf die kommende Saison!


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