Willkommen zu Hause!Heimkehrer bei den Heilbronner Falken

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Das Heilbronner Eis ist gerichtet und beim Trainingsauftakt waren auch vier neue, alte Bekannte anzutreffen. Sinisa Martinovic, P.J. Fenton, Sachar Blank und allen voran Robert Hock sind zurück in der Käthchenstadt. Jede einzelne dieser Verpflichtungen lässt das Falkenherz vor Freude hüpfen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf P.J. Fenton, über Düsseldorf, Rochester und  Bietigheim hat er den Weg zurück nach Heilbronn gefunden. In den letzten beiden Jahren hat er auf hohem Niveau konstant gepunktet. Da es unwahrscheinlich ist, dass er dieses im Sommer verlernt hat, scheint mit ihm die Torgefährlichkeit in Heilbronn eingekehrt zu sein. Im letztjährigen Viertelfinale sicherlich einer der primären Gründe für das Ausscheiden.

Etwas kritischer wird da gewiss Sachar Blank beäugt. Nur magere 13 Tore sind ihm in den letzten fünf DEL-Jahren gelungen. Allerdings muss man hier deutlich sagen, dass er zum einen an einem schwierigen Standort spielte und zudem eher mit defensiven Aufgaben betraut war. Besonders im Spielsystem von Hans Zach. Gerade das könnte ihn zu einem wertvollen Falken machen. Tore schießt man in der DEL2 bekanntlich einfacher und ein guter Defensiv-Stürmer hat noch nie einem Team geschadet. Leider wird diese Spielweise zu selten gelobt. Eines hat er zwischenzeitlich aber gelernt: Er weiß wie man Meister wird. In der Saison 2006/2007 gehörte er zum Kader des DEL-Meisters aus Mannheim. In den DEL-Play-Off´s 2010 trug er zwei Tore zum Titel der Hannover Scorpions bei.

Ein Heimkehrer, der vor mehr als zehn Jahren sechs Spiele für die Falken absolvierte, ist auch die neuer Nummer eins im Tor der Falken Sinisa Martinovic. Auf die Frage nach den letztjährigen Torhüter Kevin Nastiuk (DEL Meister), Alexander Westlund (EBEL Meister) und Jonathan Bernier (Stanley Cup Sieger)  die allesamt Titel gewonnen haben, antwortete er selbstbewusst, dass keiner der genannten einen Titel in und für Heilbronn gewonnen hat

Der Königstransfer in Nordschwaben ist aber zweifellos Robert Hock.

Einige Fakten:

-        Topscorer der DEL-Geschichte

-        888 DEL Spiele mit 785 Punkten

-        24 A-Länderspiele für Deutschland

-        2 mal DEL Topscorer

Eine nicht irrelevante Randnotiz: Trotz seines Alters – im Januar wird Robert Hock 41 Jahre jung – scheint das Wort „Verletzung“ nicht zu seinem Wortschatz zu gehören. So absolviert er in den  letzten 9 (!) Jahre immer mindestens 50 Spiele für sein jeweiliges Team. Manch ein junger Hüpfer schaut sich diese Statistik neidisch an. Ohne Übertreibung besteht hier absolutes Top-Scorer-Potenzial. Wünschen wir ihm, dem Team und den Falken-Fans, dass es noch lange so bleibt. Immerhin hat er noch acht Jahre vor sich, bevor er Chris Chelios – im Hinblick auf das Alter – einholen wird. Seit seinem Abschied aus Heilbronn vor 14 Jahren hat sich in der deutschen Eishockey-Landschaft viel getan. Spieler und Teams kamen und gingen, sein Ex-Team aus Oberhausen stand ohne Halle da und musste sich aus der DEL zurückziehen. Robert Hock aber war immer da, immer präsent auf dem Eis und in den Top-Scorer-Listen zu finden. Die DEL startet im September in Ihre 20 Saison, die allererste im Jahr 1994/1995 hat er bei den Star Bulls in Rosenheim miterlebt und jetzt, beim Start der DEL2, ist er ebenfalls als aktiver Spieler dabei. Einzigartig!

Eine Premiere wird der verlorene Sohn in Heilbronn schon bald erleben: Er kann, will und wird die Falken diese Saison als Kapitän aufs Eis führen…und die soll länger dauern als bis zum Viertelfinale der Play-Offs...

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