Wild Wings zu stark für die Buam - 3:9 Niederlage im Schwarzwald

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Nach dem glanzvollen 6:0 Sieg gegen die Heilbronner Falken, wurden die Tölzer Löwen zwei Tage später am Schwenninger Bauchenberg auf den Boden der Realität zurückgeholt. 3:9 hieß es am Ende, es hätte auch durchaus zweistellig enden können. Die Mannschaft von Mike Bullard zeigte sich in allen Belangen überlegen und gewann auch in dieser Höhe verdient. Die Wild-Wings weisen 2004 bei sieben Auftritten ebenso viele Siege auf und sind zweifelsohne die Mannschaft des Monats. Wie schon in den beiden bisherigen Partien, mutierte auch im sonntäglichen Aufeinandertreffen Sandy Moger zum Schreckgespenst der Isarwinkler. Drei Treffer steuerte der SERC Top-Scorer bei, nach dem Spiel verlängerte er seinen Vertrag um zwei Jahre. Für die Oberbayern trafen Jeff Hoad, Rod Stevens und Florian Leitner.



2723 Zuschauer sahen eine muntere Anfangsphase, in der die Hausherren sich anschickten, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Ein Pfostenkracher von Urgestein Wally Schreiber war der erste Aufreger. Wenig später sorgten Moger, Rymsha und Müller mit ihrern Treffern für den gewünschten klaren Vorsprung. Hans Rothkirch musste schon nach dreizehn Minuten eine Auszeit beantragen, um wenigstens etwas Ruhe in seine Mannschaft zu bringen. In der Offensive nicht präsent, in der Abwehr unsicher und wacklig. So präsentierten sich die Buam im ersten Spielabschnitt. Das vierte Gegentor durch Brad Rooney war nur folgerichtig. Auch nach der Pause änderte sich am Gesamteindruck wenig. Zwar kamen die Löwen nun auch sporadisch vor den Kasten von Mark Suvelo, doch das Geschehen spielte sich nahezu ausnahmslos vor ECT-Keeper Couture ab. Dieser war nach gut der Hälfte der Spielzeit mit Klärungsarbeiten hinter seinem Tor beschäftigt, kam jedoch nicht schnell genug in selbiges zurück und musste mit ansehen, wie Michael Müller die Scheibe ins verlassene Gehäuse schob. Immerhin durfte nur Minuten später auch der spärliche Anhang aus Bad Tölz endlich jubeln. Jeffrey Hoad verwertete im Powerplay ein Zuspiel von Trevor Demmans. Sandy Moger stellte aber nur kurz darauf bei einer 5-3 Situation den alten Abstand wieder her. Eine Minute vor der Sirene erhöhte Gregor Thoma auf 7:1. Das Schlussdrittel konnten die Cracks in Gelb-Schwarz etwas ausgeglichener gestalten. Wohl auch bedingt durch das nicht mehr ganz so temporeiche Spiel der Schwarzwälder, die es merklich ruhiger angingen ließen. Auf beiden Seiten bekamen die Back Up-Goalies Eiszeit. Erneut Brad Rooney sowie der bärenstarke Moger konnten sich als weitere Schützen bei den Schwenningern feiern lassen, Rod Stevens und Kapitän Leitner sorgten auf Tölzer Seite für ein etwas freundlicheres Endresultat. (orab)

Tore:
1:0 (05:45) Sandy Moger (Gaus,Zappe), 2:0 (08:24) Steve Rymsha (23) (Hassan ,Miller), 3:0 (12:12) Michael Müller (Thoma,Richter), 4:0 (19:03) Brad Rooney (Schreiber, Moger) , 5:0 (31:40) Michael Müller (Richter,Thoma), 5:1 (34:05) Jeffrey Hoad (Demmans), 6:1 (37:46) Sandy Moger (Hassan, Long), 7:1 (38:55) Gregor Thoma (Miller,Zappe), 7:2 (40:41) Rod Stevens (Frank), 8:2 (47:49) Brad Rooney (Schreiber,Hassan), 9:2 (54:45) Sandy Moger (Rooney,Zappe),9:3 (56:23) Florian Leitner (Curth, Demmans)

Schiedsrichter: S.Vogl (München)

Strafzeiten: Schwenningen 12 + 10 (Richter) - Bad Tölz 14

Zuschauer : 2723


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