Wild Wings: Wally Schreiber verlängert um ein Jahr

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Was lange brauchte, wurde endlich gut: Wally Schreiber hat

seinen Vertrag bei den Schwenninger Wild Wings um ein weiteres Jahr

verlängert! Im Gegensatz zur vergangenen Saison wird der 42-Jährige

allerdings schon ab dem 14. September in Schwenningen sein. "Wir sind

natürlich froh, dass Wally zu uns zurückkehrt. Er ist eine absolute

Intergrationsfigur, ein stiller Leader und ein einzigartiger

Eishockeyspieler", sagt Vorsitzender Oliver Klein. Die Vita des

Kanadiers mit deutschem Pass ist wirklich einmalig im deutsche

Eishockey: 210 Länderspiele für das Team Canada, zweifacher

Silbermedaillengewinner bei Olympia, die meisten Partien (24) sowie die meisten Teilnahmen (3) bei olympischen Spielen für sein Land. Daneben war er 1994 mit dem EC Hedos München Deutscher Meister und ein Jahr später mit dem EV Landshut Vize-Meister. Aber auch 41 NHL-Spiele hat Schreiber für die Minnesota North Stars absolviert.



"Das alleine zeigt schon, wie wichtig Wally für uns ist", sagt auch

Trainer Mike Bullard, der mit Schreiber noch gemeinsam auf dem Eis

stand. "Er ist nicht schlechter geworden, ganz im Gegenteil. Er hat in der letzten Saison einige Partien für uns entschieden und war der beste SERC-Spieler in den Play-Off-Spielen, sein Auge und sein Passspiel sind immer noch auf höchstem Niveau. Durch ihn gewinnt die Mannschaft an Qualität, junge Spieler werden extrem von ihm profitieren. Für mich ist er der beste deutsche Spieler in der 2. Liga und ich bin glücklich, so einen Mann in unseren Reihen zu haben. Vor allem im Überzahlspiel werden wir dadurch noch besser, mit dieser Mannschaft ist vieles möglich."



Vor seiner überraschenden Rückkehr an die erste Europastation

Schwenningen in der vergangenen Saison, spielte er bereits von 1989 bis 1993 beim SERC und erzielte in 127 Spielen 197 Punkte (81 Tore / 116 Assists). Der Rechtsschütze wurde am 15. April 1962 in Edmonton

(Kanada) geboren, ist 1,78 m groß, 80 Kilogramm. "Schreiber ist ein

äußerst mannschaftsdienlicher und fairer Spieler", berichtet Oliver

Klein. "Er ist ein Vorbild für die Mannschaft und die Fans. Deshalb

wollten wir ihn unbedingt halten."

Mit der Verpflichtung Schreibers, der in der abgelaufenen Saison in nur 40 Spielen 57 Punkte (21 Tore/36 Assists) erzielte, sind die

Personalplanungen des SERC im Moment abgeschlossen. Jedoch lassen sich die Verantwortlichen durch die Nichtvergabe einer Ausländerlizenz die Möglichkeit offen, nochmals zu reagieren und den Kader weiter zu stärken. "Im Moment wollen wir sehen, wie sich alles entwickelt und was wir im Sponsoring noch erreichen können. Da sehen wir uns jetzt nicht in Zugzwang, wir haben ein gutes Team", schätzt der designierte Spielerobmann Valentin die Lage ein. Coach Bullard geht optimistisch in die kommende Saison: "Wir haben einen guten Kader mit einer sehr guten Mischung aus jung und alt. Ich bin mir sicher, dass wir uns gegenüber der Vorsaison verbessern können. Wenn man die Entwicklung der jungen Spieler ansieht, ist das schon fantastisch. Vor allem ein Robert Grabein konnte mich auf ganzer Linie überzeugen." Zudem stehen gleich 10 echte Schwenninger im Kader für die kommende Saison. "Eigentlich 11, denn Wally ist ja mittlerweile auch schon ein Schwenninger Junge", scherzt

Bullard. "Wer bei so einem Kader noch keine Dauerkarte gekauft hat, sollte das dringend nachholen. Alle sind motiviert, vom Mannschaftsbetreuer, über die Verantwortlichen bis zu den neuen Spielern. "Wir hoffen, dass sich diese positive Stimmung auf die Fans und die Sponsoren überträgt. Wir haben Großes vor und können das auch erreichen, wenn alle zusammenhalten und den "Familiengeist SERC" leben", meint 2. Vorstand Rolf Zuckschwerdt.

Doch dies ist nicht die einzige erfreuliche Meldung, die die

Verantwortlichen des SERC präsentieren können. Es ist gelungen, eine

großes Unternehmen als Geschäftspartner gewinnen zu können. Das

Unternehmen wird als Helmsponsor künfig für ein Produkt aus dem

vielfältigen Produktsortiment werben. Die offizielle Vorstellung des

Sponsors erfolgt, sobald die letzten Date ausgetauscht und besprochen

sind. "Dies müsste auch Signalwirkung für andere Unternehmen haben, ein Sponsoring mit dem SERC einzugehen", meint Schatzmeister Stephan Vogel. Insgesamt ist die Entwicklung im Sponsoring sehr erfreulich für die Wild Wings. Der gute Neuanfang der Neckarschwaben und der positive Auftritt in der letzten Saison hat einige Unternehmen dazu bewogen, eine Partnerschaft mit dem SERC einzugehen. Stephan Vogel:"Im Moment gehen wir davon aus, dass wir den Sponsorenetat um 15-20 Prozent im Vergleich zur letzten Saison erhöhen können. Dies ist in der jetzigen Wirtschaftslage ein hervorragender Wert und ist vor allem auch auf die sehr gute Arbeit des alten Vorstandes zurückzuführen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen weitere Sponsorentermine positiv abwickeln können. Vor allem suchen wir noch EPP-Sponsoren für Wally Schreiber und hoffen, dass unsere Entscheidung, Wally Schreiber zu verpflichten, auch vom Werbemarkt entsprechend honoriert wird. Denn Wally ist ein

hervorragender Image- und damit Werbeträger."