Wild Wings: Wally Schreiber erschießt die Königlichen

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2769 Zuschauer kamen bei Eishockey-Temperaturen zum Spiel der Schwenninger Wild Wings gegen den SC Riesserssee. Diszipliniert und gut in der Defensive agierte der SERC, so dass sie das Spiel dann auch verdient mit 6:3 gewannen. Herausragend dabei Wally Schreiber, der mit drei Toren die „Königlichen“ fast im Alleingang besiegte.



Vor Spielbeginn wurde der Spieler des Monats September ausgezeichnet. In der von www.serc-onliner.de und der Fanclub-Vereinigung durchgeführten Wahl erhielt Jens Stramkowski die meisten Stimmen. Die Wild Wings kamen gut aus der Kabine. Gleich in der ersten Spielminute musste der Riesserseer Michael Kreitl auf die Strafbank und nur eine Minute später ging der SERC in Führung. Nach schönem Doppelpass mit Jens Stramkowski musste Steve Rymsha den Puck frei vor dem Tor nur noch einschieben. Auch danach hatten die Wild Wings das Spiel gut im Griff, der SCR hatte seine erste Chance in der sechsten Minute. Die war allerdings dann auch gleich hochkarätig, aber Marko Suvelo blieb im Duell Eins gegen Eins Sieger gegen Thomas Jason Guidarelle. In der neunten Minute hatte Wally Schreiber die Chance, die Führung weiter auszubauen. Nach Zuspiel von Jason Miller brachte er aber den hoppelnden Puck nicht unter Kontrolle und scheiterte an SCR-Torhüter Martin Cinibulk. Nur drei Minuten später machte er es dann aber besser. Schiedsrichter von de Fenn hatte gerade eine Strafzeit gegen Riessersee angezeigt, als Brad Rooney vors Tor zog und knapp am Pfosten scheiterte. Per Abstauber hatte Wally Schreiber dann keine Mühe, den Puck zum 2:0 im Tor unterzubringen. Eine Zeigerumdrehung später musste dann Michael Müller auf die Strafbank und noch in der gleichen Minute erzielte Henrik Hölscher den 2:1-Anschlusstreffer, indem er einen Schuss von Jayson Meyer unhaltbar abfälschte. Bei diesem Spielstand wurden dann auch zum ersten Mal die Seiten gewechselt.



Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes verflachte die Partie dann etwas, Chancen blieben eher Mangelware. In der 26. Minute kam der SCR dann aber trotzdem zum Ausgleich, Florian Vollmer war von der blauen Linie erfolgreich. Eben dieser Florian Vollmer musste dann in der 27. Minute auf der Strafbank eine Teamstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis absitzen. Und dieses Powerplay nutzten die Wild Wings dann wieder aus. Vor dem Tor erkämpfte sich Jens Stramkowski den Puck und sein Zuspiel verwertete erneut der abgeklärte Wally Schreiber zur Schwenninger Führung ein. Aber auch danach plätscherte das Spiel dann wieder eher vor sich hin, so dass es bis zur Drittelpause auch beim 3:2 blieb.



Die Wild Wings kamen besser aus der Kabine und bauten in der 44. Minute den Vorsprung weiter aus. Sandy Moger legte schön auf Gregor Thoma, der aus kurzer Distanz zum 4:2 einschoss. Ab der 46. Minute wurde das Spiel dann etwas hektischer, die Strafzeiten häuften sich nun. Erst musste Michael Müller raus, danach bekamen Marko Suvelo (Stockschlag) und Tim Regan (Behinderung) jeweils zwei Minuten. Und in der 48. Minute durfte Christoph Klotz aufs Sünderbänkchen. Und wieder nutzten die Wild Wings die numerische Überzahl. Erneut war es Wally Schreiber, der einen Schuss von Thomas Gaus unhaltbar zu seinem dritten Tor abfälschte. In der 52. Minute rettete dann Marko Suvelo gegen Tim Regan. Wieder war es eine Powerplaysituation, doch die Wild Wings spielten am heutigen Abend ein gutes und konsequentes Penalty-Killing und ließen somit die „Königlichen“ nur zu wenigen Chancen kommen. Durch ein Missverständnis hinter dem Schwenninger Tor kam Riessersee dann noch einmal auf 5:3 heran. Marko Suvelo war hinter dem Tor, der Puck davor und so klingelte es im SERC-Tor. Eineinhalb Minuten vor Schluss nahm Riessersees neuer Trainer Doug Bradley dann noch eine Auszeit und Torhüter Cinibulk vom Eis, um mit sechs Feldspielern das Spiel doch noch zu drehen. Doch dieser Schuss ging nach hinten los: Einen schönen Konter über Thomas Gaus und Wally Schreiber schloss Sandy Moger zum 6:3 ins leere Tor ab. (serc.de)