Wild Wings präsentieren sich mit guter Leistung in Bietigheim

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Vor rund 500 Zuschauern musste das Team um Coach Mike Bullard am Samstagabend einen ersten Härtetest gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Bietigheim-Bissingen überstehen. Obwohl das Spiel mit 6:4 verloren ging, zeigten die Wild Wings, dass die ersten Trainingswochen bereits Früchte getragen haben und die Mannschaft auf einem guten Weg ist, mit den Top-Teams der Liga Schritt halten zu können.

Rund 150 Schwenninger Fans, die die Partie in der Eisarena Ellental zum Heimspiel gestalteten, sahen einen munteren und frischen Beginn der Schwenninger Wild Wings. Der oftmals überfordert wirkende Schiedsrichter Bertel aberkannte ein Tor von Jens Stramkowski in der Anfangsphase des Spiels. So war es nicht verwunderlich, dass in der mit großem Einsatz geführten Partie das 1:0 in der 18. Minute durch den Steelers Verteidiger Vadim Finko fiel. Mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause. Das 2. Drittel wurde teilweise überhart geführt. So erhielt Elvis Beslagic, ein Neuzugang der Bietigheim Steelers, für einen unnötigen Kniecheck gegen Schwenningens Dusan Frosch eine berechtigte 5 plus Spieldauerstrafe. Für positive Schlagzeilen sorgte dann Dustin Whitecotton mit dem zu diesem Zeitpunkt gerechten Ausgleich in der 27. Minute. Dieser Ausgleich hatte nicht lange Bestand, denn der Ex-Schwenninger Eric Long besorgte in der 29. Minute bereits die erneute Führung zum 2:1 für die Steelers. Nun konnten die Steelers etwas zulegen und kamen durch den Ex-Schwenninger Brad Rooney zu einem weiteren Tor zum 3:1. So schnell wollten sich die Wild Wings allerdings nicht geschlagen geben und Benjamin Wildgruber machte einen wunderschönen Anschlusstreffer für seine Farben. So ging es dann in die zweite Drittelpause. Im letzten Drittel zeigten sich die Steelers überlegen und erzielten die Tore 4 und 5 zum Zwischenstand von 5:2. Doch mit dem ersten Tor des Youngsters Robert Grabein zum 5:3 keimte nochmals Hoffnung auf. Diese wurde allerdings durch den zweiten Treffer der Nummer 25 der Stellers, Neuzugang Alexandre Jacques, begraben. Whitecotton setzte den Schlusspunkt unter diese sehr ansehnliche Partie und erzielte seinen zweiten Treffer zum Endstand von 6:4.

Die Zuschauer sahen ein schnelles und kampfbetontes Spiel, wobei viele individuelle Fehler bei den Wild Wings zu Toren führten. Eine unerfreuliche Verzögerung des Spiels ereignete sich beim Porsche-Vorzeigeklub zu Beginn des Spiels: Die Spieltrikots konnten nicht rechtzeitig geliefert werden, so dass es zu einer fast vierzigminütigen Verzögerung kam. Abgesehen von dieser peinlichen Panne sahen die Wild Wings Fans starke Neuzugänge, wobei "Hugo" Haas sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Sehr aufällig waren vor allem aber die "jungen Wilden" des Teams, die den Fans eine erfrischend gute Leistung boten und auch die Trainer überzeugt haben dürften. (Quelle: www.serc.de)