Wild Wings: Ohne Vier nach Landshut

Der SERC 04 e.V. verlost VIP-Tickets – Teilnahme kostenlosDer SERC 04 e.V. verlost VIP-Tickets – Teilnahme kostenlos
Lesedauer: ca. 1 Minute

Ein kleines Häufchen Aufrechter macht sich am Freitag auf zum Spiel beim Tabellenführer der Zweiten Bundesliga, den Landshut Cannibals (Beginn 19.30 Uhr). Durch die Sperren hat Trainer Mike Bullard nur 17 mehr oder weniger gesunde Spieler an Bord. Jens Stramkowski beispielsweise hat immer noch Schmerzen in der Leistengegend nach dem Stockstich, den er im Spiel gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim hinnehmen musste. Durch die Sperren für Jason Miller und Brad Rooney sowie die verletzungsbedingten Ausfälle von Rainer Oder und Oliver Hackert ist Mike Bullard (wieder einmal) zum Umstellen seiner Sturmformationen gezwungen. So werden gegen Landshut Wally Schreiber, Sandy Moger und Gregor Thoma die erste Reihe bilden. In Reihe zwei werden Steve Rymsha und Jens Stramkowski gemeinsam mit Michael Müller auflaufen und die dritte Formation wird ausThomas Richter, Markus Zappe und Danny Pyka bestehen. In der Verteidigung stehen somit nur fünf Spieler zur Verfügung, die im Rotationsprinzip Doppelschichten schieben werden.



Wie schon am vergangenen Wochenende - und durch die vielen Ausfälle auch gar nicht anders machbar - wird Bullard sein Team sehr defensiv einstellen. "Wir haben nichts zu verlieren, niemand rechnet mit einem Sieg in Landshut", gibt der Schwenninger Übung die Hoffnung auf Punkte beim "derzeit besten Team der Liga" (Bullard) trotzdem nicht auf. Ein angeschlagenes Team sei nicht zu unterschätzen, denn so bekommen andere Spieler mehr Eiszeit und können zeigen, was sie können, so Bullard. Landshut die Fehler machen lassen und dann mit dem besten Powerplay der Liga zuschlagen, so dürfte dann also das Motto der Wild Wings bei den Cannibals lauten.



Auch am Sonntag zu Hause gegen Wolfsburg (Beginn 18.30 Uhr) werden die Wild Wings defensiv auflaufen, auch wenn die gesperrten Spieler wieder dabei sein werden.

Danach heißt es »Wunden lecken« in der Deutschland-Cup-Pause. Kleinere Blessuren auskurieren und neue Kräfte sammeln. Dazu bekommen die Spieler im Anschluss an das Sonntagsspiel erst einmal vier Tage wohl verdienten Urlaub, bevor wieder mit dem Training begonnen wird.